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	Kommentare zu: Gedankenkarussell	</title>
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	<description>Coaching - Therapie - Schulung</description>
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		<title>
		Von: Silke Steinke		</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2020/04/17/gedankenkarussell/#comment-6</link>

		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2021 19:21:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://silkesteinke.de/?p=826#comment-6</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://silkesteinke.de/2020/04/17/gedankenkarussell/#comment-5&quot;&gt;Judith Martinelli&lt;/a&gt;.

Liebe Judith,
ja, das kenne ich auch und es ist ein guter Schritt, dass Du bereits in Therapie bist und
Dich um Hilfe bemühst.

Wenn Du bereits schon lange auf der Suche nach einer Lösung bist, wäre es natürlich vermessen von mir, zu meinen, ich könnte Dir mit eine kurzen Mail helfen.
Das ist ja oft leider nicht so einfach und Du hast bestimmt bereits viel ausprobiert, oder?

Wenn wir in unseren Gedanken und dem Morgentief gefangen sind, haben wir ja oft das Gefühl, dass die Gedanken einfach mit dem Erwachen da sind. Wir haben dann (zumindest ging es mir damals so) oft den Eindruck, dass zwischen Reiz (Erwachen) und der Reaktion (Morgentief) gar nichts ist, sondern, dass das sozusagen AUTOMATISCH so ist, dass es IMMER so ist - das wir dem Gefühl und den körperlichen Reaktionen sozusagen ausgeliefert sind.

Ich frage mich, wie es Dir morgens ergeht? In diesem kurzen Zeitraum, wenn Du aus dem Schlaf kommst und langsam erwachst, wann ist der erste Moment in dem Du Dich spürst und was ist der erste Gedanke, den Du morgens zu fassen bekommst?

Wichtig für mich war diesen Automatismus zu unterbrechen, mich mitzukriegen und zu bemerken was ich denke. Denn den schlechten Gefühlen ging immer ein Gedanke bzw. viele Gedanken voraus. Diese waren negativ und nicht sehr freundlich mit mir. Meine inneren Dialoge waren selten liebevoll. Ich hatte wenig Verständnis für mich, meine Seele und meinen müden Körper.
Meine Gedanken zu unterbrechen, diesen Automatismus zu unterbrechen, die Gedanken nicht mehr das Kommando übernehmen zu lassen, dass war der Weg. Dabei nicht zu verzweifeln und jeden Tag aufs Neue Mut zu finden weiterzugehen.

Viele andere Faktoren, wie meine Ernährung, Morgenrituale und neue positive Denkmuster aufzubauen, alte Themen aufarbeiten etc. spielten eine große Rolle. Auch heute gibt es noch die Tage, an denen es mir schwer fällt in den Tag zu kommen.
Inzwischen kann ich diese Tage als Übungsrunden sehen. Neu ist, dass ich auch &quot;schwer&quot; starten kann - ohne es mir selbst übel zu nehmen. Das ist dann nicht schön, aber es fühlt sich nicht mehr so katastrophal an. Meine inneren Dialoge sind sehr viel stärker von Mitgefühl mit mir selbst geprägt.
Und es gibt auch die Tage an denen ich mir eine Pause gönne.
Das fällt mir aber immer noch schwer - so bin auch ich ständig auf dem Weg und übe weiter. 
Mir hat the work nach Byron Katie viel geholfen, dass ist eine Selbsthilfemethode. Dazu kannst Du ganz viel auf der Seite des Verbandes (https://thework.com/sites/de/) finden.
Oft macht es allerdings Sinn Dich da mindestens einmal begleiten zu lassen. 
u.a. Habiba Pierau (https://www.habibapierau.de/termine/) bietet hierfür kostenfreie, online Möglichkeiten an und auch ich bin gerne an Deiner Seite, melde Dich ggf. gerne.

Ich wünsche Dir viel Energie für Deinen Weg, ganz viel Mut und eine große Portion Selbstfürsorge!
Herzlichst Silke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://silkesteinke.de/2020/04/17/gedankenkarussell/#comment-5">Judith Martinelli</a>.</p>
<p>Liebe Judith,<br />
ja, das kenne ich auch und es ist ein guter Schritt, dass Du bereits in Therapie bist und<br />
Dich um Hilfe bemühst.</p>
<p>Wenn Du bereits schon lange auf der Suche nach einer Lösung bist, wäre es natürlich vermessen von mir, zu meinen, ich könnte Dir mit eine kurzen Mail helfen.<br />
Das ist ja oft leider nicht so einfach und Du hast bestimmt bereits viel ausprobiert, oder?</p>
<p>Wenn wir in unseren Gedanken und dem Morgentief gefangen sind, haben wir ja oft das Gefühl, dass die Gedanken einfach mit dem Erwachen da sind. Wir haben dann (zumindest ging es mir damals so) oft den Eindruck, dass zwischen Reiz (Erwachen) und der Reaktion (Morgentief) gar nichts ist, sondern, dass das sozusagen AUTOMATISCH so ist, dass es IMMER so ist &#8211; das wir dem Gefühl und den körperlichen Reaktionen sozusagen ausgeliefert sind.</p>
<p>Ich frage mich, wie es Dir morgens ergeht? In diesem kurzen Zeitraum, wenn Du aus dem Schlaf kommst und langsam erwachst, wann ist der erste Moment in dem Du Dich spürst und was ist der erste Gedanke, den Du morgens zu fassen bekommst?</p>
<p>Wichtig für mich war diesen Automatismus zu unterbrechen, mich mitzukriegen und zu bemerken was ich denke. Denn den schlechten Gefühlen ging immer ein Gedanke bzw. viele Gedanken voraus. Diese waren negativ und nicht sehr freundlich mit mir. Meine inneren Dialoge waren selten liebevoll. Ich hatte wenig Verständnis für mich, meine Seele und meinen müden Körper.<br />
Meine Gedanken zu unterbrechen, diesen Automatismus zu unterbrechen, die Gedanken nicht mehr das Kommando übernehmen zu lassen, dass war der Weg. Dabei nicht zu verzweifeln und jeden Tag aufs Neue Mut zu finden weiterzugehen.</p>
<p>Viele andere Faktoren, wie meine Ernährung, Morgenrituale und neue positive Denkmuster aufzubauen, alte Themen aufarbeiten etc. spielten eine große Rolle. Auch heute gibt es noch die Tage, an denen es mir schwer fällt in den Tag zu kommen.<br />
Inzwischen kann ich diese Tage als Übungsrunden sehen. Neu ist, dass ich auch &#8222;schwer&#8220; starten kann &#8211; ohne es mir selbst übel zu nehmen. Das ist dann nicht schön, aber es fühlt sich nicht mehr so katastrophal an. Meine inneren Dialoge sind sehr viel stärker von Mitgefühl mit mir selbst geprägt.<br />
Und es gibt auch die Tage an denen ich mir eine Pause gönne.<br />
Das fällt mir aber immer noch schwer &#8211; so bin auch ich ständig auf dem Weg und übe weiter.<br />
Mir hat the work nach Byron Katie viel geholfen, dass ist eine Selbsthilfemethode. Dazu kannst Du ganz viel auf der Seite des Verbandes (<a href="https://thework.com/sites/de/" rel="nofollow ugc">https://thework.com/sites/de/</a>) finden.<br />
Oft macht es allerdings Sinn Dich da mindestens einmal begleiten zu lassen.<br />
u.a. Habiba Pierau (<a href="https://www.habibapierau.de/termine/" rel="nofollow ugc">https://www.habibapierau.de/termine/</a>) bietet hierfür kostenfreie, online Möglichkeiten an und auch ich bin gerne an Deiner Seite, melde Dich ggf. gerne.</p>
<p>Ich wünsche Dir viel Energie für Deinen Weg, ganz viel Mut und eine große Portion Selbstfürsorge!<br />
Herzlichst Silke</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Judith Martinelli		</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2020/04/17/gedankenkarussell/#comment-5</link>

		<dc:creator><![CDATA[Judith Martinelli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2021 14:00:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://silkesteinke.de/?p=826#comment-5</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Silke

Ich leide sehr unter den täglichen Morgentiefs.
Bis heute habe ich keine Methode gefunden, die
mir hilft . Nur wenn ich liege, ist es so schlimm.

Vertrage Antidepressiva nicht.

Ich meditiere auch. Lese viel und gerne.
Habe eine Therapeutin (1xMonat) und auch Craniotherapie.
Vielleicht weisst du wie und wo ich eine Methode 
finden kann, für die vielen negativen Gedanken beim Erwachen.

Vielen Dank.

Freundliche Grüsse    Judith Martinelli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Silke</p>
<p>Ich leide sehr unter den täglichen Morgentiefs.<br />
Bis heute habe ich keine Methode gefunden, die<br />
mir hilft . Nur wenn ich liege, ist es so schlimm.</p>
<p>Vertrage Antidepressiva nicht.</p>
<p>Ich meditiere auch. Lese viel und gerne.<br />
Habe eine Therapeutin (1xMonat) und auch Craniotherapie.<br />
Vielleicht weisst du wie und wo ich eine Methode<br />
finden kann, für die vielen negativen Gedanken beim Erwachen.</p>
<p>Vielen Dank.</p>
<p>Freundliche Grüsse    Judith Martinelli</p>
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