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	<title>Schuld und Akzeptanz von Gefühlen Archive - silkesteinke.de</title>
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		<title>Pfingsten &#8211; ein sehr persönlicher Post</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2024 13:42:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pfingsten, für mich immer wieder eine dunkle Jahreszeit trotz Sonne! Warum? Lies hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2024/05/19/pfingsten-ein-sehr-persoenlicher-post/">Pfingsten &#8211; ein sehr persönlicher Post</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Pfingsten und ein sehr persönlicher Post.</h1>
<p>Jahrelang war Pfingsten für mich die schlimmste Zeit des Jahres. Dieser Feiertag war immer damit verbunden, dass mein Bruder damals bei einem Ausflug mit dem Kanu tödlich verunglückte. Ich war erst sieben Jahre alt, als dieses Unglück geschah, und von einem Tag auf den anderen war alles anders. Seitdem passierten die schlimmen Dinge immer im Mai, immer um Pfingsten herum. Auch meine Depressionen begannen vor einigen Jahren zu dieser Jahreszeit. Im Mai als die gleichen Blumen blühten wie zum Zeitpunkt des Unglücks.</p>
<h2>Der Prozess der Bewusstwerdung.</h2>
<p>Auf Verstandesebene war mir das Ganze nun schon viele Jahre klar: Mein Körper hatte den Schrecken abgespeichert, und jedes Jahr war der Monat Mai mit seinen Düften und Blüten ein Trigger für meine Seele. Das ist mir allerdings alles erst im Laufe der Jahre bewusst geworden. Doch, die Tatsache, das ich es wusste, änderte  noch lange nichts daran, damit umzugehen.</p>
<h2>Hilfe durch eine Vielzahl von Techniken, die ich lernte und anwendete</h2>
<p>Durch meine intensive Auseinandersetzung mit Themen wie Psychotherapie, Trauma und Selbstregulation wurde mir deutlich, was in mir passierte. Dennoch fühlte ich mich noch viele Jahre ausgeliefert. Oft schien es, als käme der Mai und mit ihm unweigerlich die Symptome. So konnte ich beispielsweise viele Jahre keine Äpfel essen, da ich eine schwere Allergie dagegen entwickelt hatte. Nun haben Äpfel ja nicht allzu viel mit dem Mai zu tun, und doch gab es vor dem Unglück meines Bruders ein Picknick, bei dem wir Äpfel dabei hatten. Kurz bevor er mit dem Kanu hinausfuhr, fragte er, ob er auch einen Apfel haben dürfe. Ich verneinte dies. Jahrzehntelang konnte ich keine Äpfel essen, ohne dass mein Körper reagierte – bis ich eines Tages im Rahmen einer Sitzung mit einer Therapeutin dieses Thema bearbeitete. Seitdem kann ich wieder Äpfel essen.</p>
<p>Im Laufe der Jahre habe ich viele Emotionen und auch meine Verlustangst bearbeitet. Viele Techniken habe ich kennengelernt und ausprobiert.</p>
<h2>Und endlich: Gefühlt ist dieses Jahr das erste, in dem es mir gut geht.</h2>
<p>Mir ist sehr bewusst, dass ich meinen Körper in dieser Zeit des Jahres besonders gut behandeln darf. Achtsamkeit hat mir geholfen, auch an den Tagen hinzuspüren, an denen es vielleicht nicht so einfach ist.</p>
<h2>Umgang mit gleichzeitigen Gefühlen</h2>
<p>Gestern in meinem Kurs „Hart an der Grenze &#8211; Wege zur Selbstfürsorge“ ging es auch wieder darum, dieses gleichzeitige Halten von Dingen zu thematisieren. Wie kann es mir gut gehen oder darf es mir gut gehen, wenn es anderen schlecht geht? Oder gar: wenn sie gar nicht mehr in diesem Leben sind?</p>
<h2>Überwindung des Upper Limit und der Depressionen</h2>
<p>In einem älteren Blogartikel hatte ich berichtet, dass ich viele Jahre so etwas wie ein Upper Limit hatte – ein oberes Maß an Lebensfreude, das ich nicht überschreiten konnte. Einige Jahre waren mit meiner Depressionsdiagnose von Traurigkeit und Schwere belastet. Im letzten Jahr schrieb ich immer mal wieder Blogbeiträge mit Titeln wie „Mit beiden Füßen fest im Glitzer“, und heute kann ich beides leben. Viele Techniken haben mir geholfen, und ich kann sie gar nicht alle in einem einzigen Artikel benennen. Immer wieder kommt die Idee auf, ein Buch darüber zu schreiben, was mir alles geholfen hat. Das Wichtigste war jedoch, die Techniken anzuwenden und Phasen der Melancholie genauso zuzulassen wie unbändige Freude.</p>
<h2>Radikale Akzeptanz als Schlüssel zur Heilung.</h2>
<p>Leben ist nicht nur schön; Leben ist auch Leiden. Es ist mit vielen Höhen und Tiefen verbunden. Wenn ich etwas gelernt habe, dann ist es die absolute und radikale Akzeptanz dessen, was gerade ist.Wenn ich nicht in den Widerstand gehe, wird es leichter. Wenn ich alles da sein lasse, verschwende ich keine Energie, denn der Kampf beginnt immer dann, wenn wir die Dinge anders haben wollen, als sie nun mal sind. Dies ist sogar die Bauanleitung für ein Problem: Es muss sozusagen eine „Soll-Ist-Diskrepanz“ geben. Nur dann haben wir überhaupt ein Problem.</p>
<h2>Die Bedeutung des Human Design für mich.</h2>
<p>Seitdem ich mein „Human Design“ kenne und meine Tore und Kanäle studiere, weiß ich, dass auch die Melancholie zu meinem Leben gehört. Eine Zeit lang hat diese Schwere einen Großteil meines Lebens ausgemacht. Wenn man Depressionen hat, identifiziert man sich oft damit und lebt ständig in der Angst: Wann kommt es wieder? Oh, ich habe keine so gute Laune, ich bin heute müde – macht sich da schon die nächste depressive Phase breit?</p>
<h2>Leben jenseits von richtig oder falsch.</h2>
<p>Heute lebe ich (zunehmend) jenseits von richtig oder falsch. Ich frage mich, was für MICH der jetzt passende Umgang mit den Emotionen und den Herausforderungen des Lebens ist. Leben bedeutet, beides in völliger Akzeptanz anzunehmen – die Höhen und Tiefen, die Freude und die Traurigkeit. Denn beides gehört dazu, und beides macht uns aus.</p>
<h2>Meine Spiegelneuronen wurden gut trainiert.</h2>
<p>Die Tatsache zu kennen, dass ich ein „offenes Emotionalzentrum“ laut „Human Design“ habe, macht es für mich noch leichter zu unterscheiden, welche Gefühle, muss ich tatsächlich durchfühlen und welche gehören gar nicht mir?</p>
<p>Das bedeutet: ich schwinge mit anderen Menschen stark mit, eine traurige oder frustrierte Umgebung ist für mich anstrengend auszuhalten. Mit solchen Emotionen, die ich von anderen aufnehme, muss ich aber nichts machen. Ich kann mich immer wieder fragen, ist das meins? Wenn ich ein „NEIN!“ bekomme, dann darf ich es abgeben.</p>
<p>Du fragst Dich wie?</p>
<p>Dann melde Dich gerne, ich bin so gerne Wegbegleiterin und die Emotionscoachin an Deiner Seite!</p>
<p>Herzlichst</p>
<p><em style="font-family: 'Butterfly Kids'; font-size: xx-large;">Silke Steinke</em></p>
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				<div class="et_pb_text_inner">Ich stehe Ihnen zur Verfügung für ein kostenfreies Erstgespräch, für Ihre Fragen und Anfragen und Ihre Terminwünsche. Sie erreichen mich telefonisch unter +49/ 170/ 5841227 oder über das Kontaktformular. </div>
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		<title>Verantwortung</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2021/04/09/verantwortung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2021 14:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[beruflich Pflegende]]></category>
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		<category><![CDATA[Schuld und Akzeptanz von Gefühlen]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im neuen Blogartikel geht es um die Unterscheidung von Verantwortung und Schuld. Und wie uns die Akzeptanz in Richtung Selbstverantwortung bringen kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2021/04/09/verantwortung/">Verantwortung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner">In einem Gespräch mit einer Freundin ging es in den letzten Tagen um das Thema „Verantwortung übernehmen“ und das sie gar nicht wüsste, was damit genau gemeint sei, da das Gefühl von „Schuld haben“ für Sie immer direkt mitschwingt.</p>
<h1>&#8222;Verantwortung und Schuld&#8220; in einem Satz,</h1>
<p>das ließ etwas in mir anklingen und ich habe es für mich noch einmal bewegt! Verantwortung ist laut Duden: Die Pflicht, dafür zu sorgen, dass (in bestimmten Situationen) das Notwendige und Richtige getan wird und kein Schaden entsteht und die Verpflichtung, für seine Handlungen einzustehen. <span style="font-size: 16px;">Schuld ist laut Duden der Umstand, dass jemand für etwas Negatives verantwortlich ist.</span></p>
<h2>Ein Problem sehe ich darin, dass wir die Begriffe „Verantwortung“ und „Schuld“ im täglichen Sprachgebrauch sehr ähnlich verwenden.</h2>
<p>Es gab eine Zeit in meinem Leben, da fühlte ich mich ständig für die Gefühle und das Wohlergehen meiner Mitmenschen verantwortlich. Diese Verantwortung wog schwer. Ich konnte zeitweise kaum noch handeln, da ich ständig das Gefühl hatte an den schlechten Gefühlen meiner Mitmenschen Schuld zu sein. In einer Therapiesitzung damals ging es damals viel um den einen Glaubenssatz:</p>
<h2>Ich bin verantwortlich für alles!</h2>
<p>Natürlich war mir auf Verstandesebene schnell klar, dass das nicht stimmt, aber es fühlte sich so an.</p>
<p>In dem Zwiespalt es möglichst allen Menschen recht zu machen, habe ich mich erschöpft. Ich entwickelte nahezu hellseherische Fähigkeiten, um vorweg zu ahnen, was andere erwarten und diese Erwartungen dann zu erfüllen.</p>
<p>Ich kann heute gar nicht mehr genau sagen, was sich verändern musste, um das anders sehen zu können und aus dieser Zwickmühle aus Verantwortung und Schuld heraus zu kommen.</p>
<h2>Ich denke, es war ein Prozess.</h2>
<p>Ein wichtiger Schritt in diesem Prozess war es in die Selbstfürsorge zu kommen und zunächst Verantwortung für mich selbst zu übernehmen und anderen Menschen nicht mehr die Schuld an MEINEN Gefühlen zu geben.</p>
<p>Ich musste für mich zunächst einmal die Begrifflichkeiten und die Bezüge definieren. Ich habe mich oft verloren in dem, wie ist es für mich und wie sehe ich das für andere!? Da habe ich mit zweierlei Maß gemessen.</p>
<h2>Mit der Eigenverantwortlichkeit kam ich raus aus der Passivität.</h2>
<p>Schuld ist für mich etwas passives, damit übernehme ich keine Verantwortung für mein Handeln und bin auch Ohnmächtig im Anbetracht dessen, was andere tun oder eben auch nicht tun.</p>
<p>Zu sagen, jemand anderes sollte sich so oder so verhalten, damit es mir gut geht, bringt mich in eine Abhängigkeit von äußeren Umständen.</p>
<p>Ich erinnere mich an eine Situation mit meinem Sohn, ich hatte morgens auf dem Markt frische Zutaten gekauft, habe sein Lieblingsessen gekocht &#8211; meinen Vormittag damit verbracht. Mein Sohn kam aus der Schule nach Hause und ich sagte: „Schön, dass Du da bist, ich habe Dein Lieblingsessen gekocht.“ Und er erwiderte, dass er nur kurz da sei, er wolle nichts essen. Er hätte sich verabredet.</p>
<p>Es entspann sich eine kurze, heftige Diskussion, er verließ das Haus ohne zu essen. Ich war sauer, ich war empört! Ich empfand ihn anmaßend, völlig verzogen und gab ihm die komplette Schuld an meiner schlechten Laune.</p>
<p>Alle Freundinnen, mein Mann, jede Person, der ich davon erzählte, empörte sich mit mir. Eine Erziehungsberaterin, der ich damals davon berichtete, sagte nur: „Na ja, er hat Sie nicht darum gebeten!“</p>
<h2>BÄÄM!!!</h2>
<p>Tatsächlich! So war es! Ich hatte selbst entschieden, meinen Tag so zu verbringen! Ich durfte lernen, dass ich zu jedem Zeitpunkt eine Wahl habe.</p>
<p>Wenn sich jemand so verhält, dass ich es mir anders wünsche, dann kann ich das zunächst mal wahrnehmen. Mir klar werden, was ich mir gewünscht hätte und was an dem Verhalten des anderen mich eigentlich so trifft, bringt mich zurück zu mir.</p>
<h2>Da kann ich etwas tun! Und dann kann ich handeln.</h2>
<p>Manchmal geschehen natürlich viel schlimmere Dinge im Leben, dann darf ich das Leben auch ungerecht finden, ich darf betrauern, dass das Leben schwer ist. Ich darf mir Zeit nehmen für Trauer, Wut und all die Gefühle, die da sind. Es geht mir nie um wegmachen. Ich darf Dinge durchfühlen.</p>
<h2>Es geht also auch immer um Akzeptanz.</h2>
<p>„Der oder die ist schuld daran, dass dies oder jenes passiert ist“ hat eine andere Energie als der Satz: „Dies oder das ist passiert, wie kann ich in dieser Situation verantwortlich handeln?“</p>
<h2>UND, wenn all DAS für mich gilt, dann gilt es auch für andere.</h2>
<p>Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin nicht zur gnadenlosen Egoistin mutiert. Es ist mir weiterhin wichtig, anderen Menschen, wenn möglich ihre Wünsche zu erfüllen, aber nicht immer und nicht um jeden Preis.</p>
<h2>Ich habe gelernt, anderen Menschen ihre Gefühle zuzumuten – auch und gerade den Menschen, die ich liebe.</h2>
<p>Natürlich möchte ich beispielsweise meine Kinder vor vielem bewahren. Aber in meiner Verantwortung als Mutter liegt es eben auch, ihnen das Leben zuzumuten. Es gibt kein Leben ohne negative Erfahrungen.</p>
<h2>Und sicher mache ich nicht alles richtig, aber ich mache es so gut, wie ich es heute kann.</h2>
<p>Das befreit mich immer mehr von dieser unsäglichen Schuldfrage. Ich empfinde das als einen tröstlichen Gedanken, meine Großeltern haben es für meine Eltern so gut gemacht, wie sie es vermochten. Meine Eltern haben es so gut gemacht, wie sie konnten und wir machen es so gut, wie wir es können.</p>
<p>Diesen Gedanken gebe ich den Menschen und gerade pflegenden Angehörigen und Eltern immer wieder mit und bin der Ansicht, dass dies eine Vergebungsarbeit ist, die sich lohnt zu tun &#8211; für unsere Vorfahren, für unsere Nachkommen und für uns!</p>
<p>Manchmal ist es hilfreich, diesen Weg nicht allein zu gehen!</p>
<h2><strong>Falls Sie sich Unterstützung wünschen, bin ich gerne an Ihrer Seite als achtsame Begleiterin!</strong></h2>
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					<h2 class="et_pb_module_header">Dieser Beitrag als Podcast zum Anhören für Sie</h2>
					<p class="et_audio_module_meta">von <strong>Silke Steinke</strong></p>
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