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	<title>Demenz Archive - silkesteinke.de</title>
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		<title>Ostern ohne Eierlikör</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2024 18:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 94 Tagen nüchtern! Ich schildere Dir meine Erfahrungen und wie es mir an Ostern damit geht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2024/04/01/ostern-ohne-eierlikoer/">Ostern ohne Eierlikör</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Seit über 90 Tagen bin ich nüchtern.</h1>
<p>Für viele sicher völlig normal, für mich tatsächlich etwas, auf das ich unfassbar stolz bin. Ostern ohne Eierlikör und das trotz Themomix.</p>
<p>Zwei Tage vor Silvester war Schluss – am 28.12. habe ich das letzte Mal Alkohol getrunken. Das war nach einer Geburtstagsfeier bei einer Freundin. Zum Geburtstag und zum Abschied gab es ein paar Gläser Sekt. Ohne zu merken, wie viel ich an dem Abend getrunken habe, da das Glas immer wieder voll war, lag ich mal wieder 3 Tage bis Silvester mit Schwindel und Migräne im Bett.</p>
<h2>Da habe ich beschlossen: „Es ist Schluss! Und zwar nicht am 01. Januar als guter Vorsatz, sondern sofort!“</h2>
<p>Nun ist also bereits Ostern!</p>
<p>Eierlikör habe ich übrigens schon als Kind mit Brause bekommen, hieß „Kikeriki“ und war als Kindergetränk in den Augen meiner Familie legitim…Alkohol gehörte immer bei allen Familienfeiern dazu.</p>
<h2>Krass, wie die Alkoholsozialisation so läuft.</h2>
<p>Als Konfirmandin als Aufnahmeritus in dem Kreis der &#8222;Erwachsenen&#8220; habe ich den ersten offiziellen Alkoholexzess im Beisein der Eltern erlebt &#8211; mit Wodkabowle und Vanilleeis. Sogar unsere Katze war betrunken, nachdem sie das geschmolzene Eis beim Wiedereinräumen des Wohnzimmers auf dem Balkon weggeschleckt hatte. Alle fanden das lustig. Im Nachgang finde ich es bitter, wir haben die Katze vergiftet und noch drüber gelacht.</p>
<p>Einige Jahre später, so als ich 16 war, ging es auch in der Clique los: Trinkspiele mit Apfelkorn an einem Sonntagnachmittag mit Schnaps von der Tanke, Vorglühen vor dem Diskobesuch. Mit knapp 18 das erste Glas Rotwein, um besser schlafen zu können, von meiner Mutter, gut gemeint verabreicht bekommen, beim ersten Liebeskummer.</p>
<h2>Alkohol gehörte wie selbstverständlich dazu.</h2>
<p>Mein ganzes Erwachsenenleben lang. In den Schwangerschaften ausgesetzt und dann wieder getrunken. Mädelsabende, schönes Essen, Entspannung am Wochenende oder zum Feierabend – Alkohol gehörte wie selbstverständlich dazu. Es gab Zeiten, in denen habe ich zumindest das sogenannte &#8222;schädliche Trinken&#8220; praktiziert.</p>
<h2>Ich bin nie mit Filmriss abgestürzt, aber es gab die Zeiten, in denen ist ganz &#8222;kultiviert&#8220; fast allabendlich ein Fläschchen Wein über den Tisch gegangen.</h2>
<p>Ich habe mich manchmal gefragt, ob das &#8222;normal&#8220; ist, dann mal gefastet, eine Zeit nicht getrunken und das Gewissen beruhigt. „Na ja, wenn das über Wochen geht, ohne Alkohol, dann bin ich keine Alkoholikerin.“ So waren meine Gedanken.</p>
<h2>Während der depressiven Zeiten habe ich auch getrunken.</h2>
<p>Mir hat nicht einmal jemand die Frage gestellt, ob ich trinke, wie viel ich trinke – obwohl das zur Anamnese bei Depression eigentlich dazu gehören sollte. Selbst in der psychosomatischen Reha habe ich getrunken. Nicht viel im herkömmlichen Sinne, aber abends beim Ausgehen, an den Wochenenden ein oder zwei Gläser Wein – natürlich ganz gepflegt…</p>
<h2>Erst bei meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie war das Thema &#8222;Alkoholabusus &#8211; schädlicher Gebrauch von Alkohol&#8220; ein Thema.</h2>
<p>Es hat mich erschrocken, denn ein paar der Fragen, die da gestellt wurden, z.B. „Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, weniger zu trinken und es dann doch nicht getan?“</p>
<p>Das heißt, erleben Sie einen Kontrollverlust? &#8211; konnte ich definitiv nicht leicht Herzens so beantworten, dass ich an das Thema für mich einen Haken machen konnte.</p>
<h2>Bei meinen Vorträgen zum Thema Demenz erzähle ich zwar immer, „das Alkohol ein Zellgift ist und jeder Rausch Nervenzellen abtötet!</h2>
<p>Und das der langanhaltende, chronische Konsum von Alkohol zu einer alkoholbedingten Demenz (Korsakow-Syndrom) führen kann“, aber irgendwie hatte das nie richtig was mit mir zu tun.</p>
<h2>Wer mich kennt, der weiß: ich tue viel für meine Gesundheit:</h2>
<p>ich nehme Nahrungsergänzungsmittel, ich achte auf meine Ernährung, trinke seit geraumer Zeit keinen Kaffee, versuche meinen Zuckerkonsum zu reduzieren…aber an den Alkohol bin ich nie so richtig ran gegangen.</p>
<h2>Ich habe Alkohol auch nicht als (Mit-)auslöser für meine Depressionen verstanden.</h2>
<p>Dann hörte ich lange den Podcast von Nathalie Stüben „Ohne Alkohol mit Nathalie“. <a href="https://oamn.jetzt/">Startseite &#8211; Ohne Alkohol mit Nathalie Stüben (oamn.jetzt)</a>. Es hat trotzdem noch eine ganz schön lange Zeit und einige Migräneattacken und Katertage gebraucht, bis ich beschlossen habe, dass ich das nicht mehr will.</p>
<h2>Und nun: 94 Tage ohne Alkohol!</h2>
<p>90 Tage – eine Zeit, in der sich meine Leber regenerieren konnte. Seit dem: keine Migräne, kein Schwindel. Insgesamt ist meine Stimmung einfach besser.</p>
<p>Zur Motivation für mich selbst hatte ich folgende Sätze geschrieben:</p>
<p>„Ich höre auf zu trinken, weil es sich schon lange nicht mehr richtig anfühlt und es immer wieder das ZUVIEL gibt und der Rest der Woche nicht gut läuft. Migräne und Müdigkeit ziehen sich durch meinen Alltag. An anderen Stellen gebe ich so viel Geld für meine Gesundheit aus und tue so viel dafür und am Ende torpediere ich meinen eigenen Erfolg und mein Wohlergehen!“</p>
<h2>Übrigens: Müdigkeit ist der Schmerz der Leber!</h2>
<p>Das wusste ich schon lange, habe ich aber auch nie wirklich kapiert oder sogar mit meinem Alkoholkonsum in Verbindung gebracht.</p>
<h2>Nie wieder Alkohol? Keine Ahnung. Ich halte es mit &#8222;Nur heute!&#8220; &#8211; mal sehen, was passiert&#8230;</h2>
<p>Ich bin es zumindest leid, dass ich meinen Körper vergifte und mir ist meine Zeit inzwischen einfach zu schade.</p>
<p>Für den Moment fühlt es sich richtig an, es ist ein Stück Freiheit, Gesundheit und ich merke wie sich meine Psyche stabilisiert.</p>
<p>Wenn Du merkst, dass Dein Alkoholkonsum für Dich nicht mehr richtig, ist und Du Dir Unterstützung wünscht, dann melde Dich gerne bei mir oder besuche die Seite von Nathalie Stüben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wünsche Dir frohe Ostern!</p>
<p>Herzlichst</p>
<p><em style="font-family: 'Butterfly Kids'; font-size: xx-large;">Silke Steinke</em></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2024/04/01/ostern-ohne-eierlikoer/">Ostern ohne Eierlikör</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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		<title>ReActEmo&#8230;way by HD</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2024/03/29/reactemo-way-by-hd/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2024 13:35:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Begleite mich auf meiner Reise, meinem Weg zu innerer Fülle. Von der Wiederentdeckung  kraftvoller Energiearbeit. Ich teile mal wieder meine Erfahrungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2024/03/29/reactemo-way-by-hd/">ReActEmo&#8230;way by HD</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1> ReActEmo way by HD &#8211; für den Moment habe ich es!</h1>
<p>Der Zusatz war jetzt lange fraglich für mich: …way by heart? …way by touch? …way by… ???</p>
<p>Soviel steckt in dieser Aneinanderreihung von Buchstaben. Heute kam es dann ReActEmo…way by HD!</p>
<h2>Human Design hat also auch noch Eingang gefunden in diesen Namen und jetzt fühlt es sich fertig an.</h2>
<p>Heute bin ich dankbar, ruhig und einfach glücklich.</p>
<p> Mein Leben ist ein wenig wie Tetris spielen &#8211; manchmal herrscht Chaos, und dann, plötzlich gibt es diese Momente, da fällt alles an seinen Platz.</p>
<p>Heute Morgen ist es wieder passiert: Ein weiteres Puzzleteil konnte an seinen Platz rutschen.</p>
<h2>Kein Paukenschlag, kein Feuerwerk. Ruhig, friedlich und sehr freudvoll. Stille Freude erfüllt mich.</h2>
<p>Ich bin ständig auf dem Weg, eine Suchende, und immer kommen neue Menschen, Modalitäten und Techniken hinzu, die mir einen weiteren Ausschnitt zeigen. Endlich habe ich nun dieses Gefühl von: Ich bin aufs Dach gestiegen und habe den Überblick. Es ist ruhig in mir. Ich bin irgendwie verbunden mit dem, was ist.</p>
<p>Wie schon gesagt, für den Moment – keine Ahnung, wie lange es anhält. Vielleicht kreuzt morgen eine neue Gelegenheit meinen Weg. Dann wird es eben wieder etwas Neues von mir geben. Ich bin endlich im Frieden damit!</p>
<h2>Lange wurde mir erzählt, ich müsste mich festlegen. Ich müsste aufhören, einen Bauchladen vor mir herzutragen und mich als Expertin für EIN Thema entscheiden.</h2>
<p>Funktioniert aber für mich nicht. Irgendwie schon, denn das Thema Demenz begleitet mich seit vielen Jahren, und auch das Thema Trauer, Umgang mit (meinen) Gefühlen. An sich sind es alles Themen aus meiner Kindheit. Doch bislang war dies ein Suchprozess, der sich oft stressig anfühlte. Unruhig, rastlos. Aus dem Mangel geboren. Irgendetwas musste ich noch finden, und so sprang ich scheinbar von einem Kurs zum nächsten.</p>
<h2>Jetzt wird mir immer klarer, dass ich lediglich meiner Strategie folge. Es ist alles richtig, wie es ist. Es ergeben sich Gelegenheiten, und ich ergreife sie, wenn es sich richtig anfühlt.</h2>
<p>Seit ich Human Design kenne, habe ich auch endlich Worte dafür und erkenne an, dass es eben kein unstetes Hin- und Herspringen ist, sondern einfach mir entspricht. Wenn eine neue Technik meinen Weg kreuzt, dann experimentiere ich dieses Tool für mich und integriere es in mein Leben. Nicht immer mache ich eine komplette Ausbildung, aber ALLES, was ich anwende und an meine Klienten weitergebe, habe ich für mich ausprobiert und für gut befunden. Ich mache längst keine Ausbildung mehr aus dem Mangel heraus, um noch ein Zertifikat zu erwerben, sondern einfach, weil ich mega Spaß daran habe. Nun sitze ich seit einigen Wochen in der Human Design Experience bei Helene Frost und komme mir selbst noch weiter auf die Spur. Was ich schon lange ahnte, bekommt jetzt irgendwie Worte. In einem Kreis von Frauen stelle ich von Woche zu Woche fest, dass ich so viel Wissen angehäuft habe, dass die Dinge, von denen ich dachte, ich müsste sie irgendwie erreichen, schon längst da sind.</p>
<p>Ich habe schon alles. Ich bin bereit. Langsam sickert es in mein Bewusstsein. Ich kann noch mehr hören, lesen, mir aneignen, weil es mir Freud macht, aber es gibt keinen Mangel. Da ist Fülle, alles ist da, und ich kann einfach machen. Schritt für Schritt. Die Gelegenheiten werden sich ergeben, und wenn es für mich ist, dann wird es sich zeigen.</p>
<h2>Gestern eine Anfrage auf einem Frauengesundheitstag zu sprechen, und ich merke, mein Motor geht an. Ja, will ich! Ja, mach ich!</h2>
<p>An meinen Erfahrungen lasse ich mein Umfeld immer gerne teilhaben. Gebe mein Wissen und meine Erfahrungen weiter, habe unendliche Freude daran, wenn es anderen dient.</p>
<p>Nun habe ich den Eindruck, mein Werkzeugkoffer ist (für den Moment) komplett. Heute Morgen ist wieder etwas hinzugekommen. Eine kleine Übung nur, aber es war, als fielen alle Steine an ihren Platz.</p>
<p>Jahrelang habe ich versucht, Ruhe zu finden, habe meditiert, mich in Achtsamkeit geübt. Seit einigen Wochen, initiiert durch die Human Design Ausbildung (die ich gewonnen habe, denn manifestieren kann ich auch ganz wunderbar – aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden), bin ich dazu übergegangen, langsam zu machen&#8230; denn ich bin Generatorin 4/6, und ich habe immer Energie. Diese setze ich aber teilweise viel zu unbewusst ein. Bin tief konditioniert: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ „Schaffe, schaffe, Häusle baue!“ und all die Sätze, die mein Verstand mir vorsagt.</p>
<h2>Nun mache ich also langsam. Schalte einen Gang runter, warte meine Intuition ab, springe nicht immer gleich auf. Und was soll ich sagen?</h2>
<p>Meine Wahrnehmung von Zeit hat angefangen, sich zu verändern. Ich habe auch hier angefangen zu experimentieren.</p>
<p>Allein dieses Wort „Experimentieren“ öffnet für mich immer einen Raum, in dem es kein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt, in dem ich spielen kann. Wenn ich dann in diesem Modus von Spielen bin, von Erfahrungen machen dürfen, ohne diese zu bewerten, dann kann ich wieder neue Erkenntnisse gewinnen&#8230; und so kommt eine Erkenntnis zur anderen.</p>
<h2>Impuls, Motor springt an oder nicht &#8211; entsprechend machen oder lassen!</h2>
<p>Wunderbar! So geht es für MICH!</p>
<p>Zu entdecken, dass da jeder anders tickt. Was für eine Erleichterung. Was für mich stimmt, muss für Dich noch lange nicht stimmen.</p>
<p>Impuls, Motor springt an, machen: Und so ist mir ein Buch in die Hände gefallen, das ich schon seit Jahren kenne. Es stand in meinem Regal und wollte noch einmal gelesen werden.</p>
<h2>Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch nach Jahren wieder in die Hand nehmt, und plötzlich lest ihr ganz andere Sachen?</h2>
<p>Mein Standpunkt, mein Verständnis hat sich verändert, und dadurch kann ich andere Dinge wahrnehmen. Es stehen sicher noch die gleichen Dinge in dem Buch, aber das Buch hat quasi eine neue Geschichte erzählt. Dann wurde mir bewusst, dass es ein neues Buch von dem Autor gab. Auch das Buch wurde gekauft, es war vorrätig, und noch am selben Tag gelesen.</p>
<p>Ich habe an diesem Tag also zur Reconnection Healing ® (zurück-)gefunden.</p>
<p>Ich sage zurückgefunden, denn diese Energiearbeit begleitet mich an sich schon seit Jahrzehnten, aber ich habe den Mut nicht gefunden, mich anzumelden, eine Sitzung zu buchen oder die Ausbildung zu machen&#8230;</p>
<p>Es fühlte sich zu verrückt an.</p>
<p>Und doch hat es im wahrsten Sinne des Wortes seit Jahren in meinen Fingern gekribbelt, und ich wusste, es würde mein Leben irgendwie ändern. Im Nachgang ist es gerade kaum noch erklärbar für mich. Es war wohl bislang nicht an der Zeit.</p>
<h2>Nun konnte ich den Ruf nicht länger ignorieren.</h2>
<p>Der erste Wink mit dem Zaunpfahl kam, als ich mich vor einigen Wochen krank fühlte und mir ein Buch wieder in die Hände fiel und ich nach dem Thema des Buches googelte. Was soll ich sagen, am selben Abend sollte es einen Online-Infoabend geben. Ich meldete mich an, nahm teil, bekam für 70 Sekunden einen Eindruck von der Energie, die Eric Pearl zugänglich gemacht hat.</p>
<p>Am Tag danach habe ich aufgehört, meine Schilddrüsenmedikamente einzunehmen. Am folgenden Montag hatte ich eine Fernsession bei einem Praktitioner.</p>
<h2>Es war eine außerkörperliche Erfahrung.</h2>
<p>Ich habe auf meiner Couch gelegen und die Energie empfangen. Ich war hellwach, mein Körper kribbelte, und gleichzeitig konnte ich mich wie von außen beobachten.</p>
<p>Eine großartige Erfahrung.</p>
<p>Ich gehe gerade wieder ins Experiment: mein Hund, meine Familie und alle, die wollen, müssen als Versuchsklienten herhalten. Die Reise geht weiter, ich habe mich zur Online-Ausbildung angemeldet und durchlaufe sie gerade. Heute Morgen dann in einem Kapitel eine Übung, um mit der Energie zu spielen und sie zu erfahren.</p>
<p>Und wieder erlebe ich so einen Moment, der viel verändert hat und mich veranlasst, hier zu sitzen und zu schreiben:</p>
<p>Seit vielen Jahren habe ich eine Vorstellung davon, wie sich eine Meditation anfühlen „sollte“, was natürlich Blödsinn ist, denn natürlich ist auch hier jedes Mal anders. Bei einigen Meditationen, beispielsweise einmal in einem Stille Retreat, hatte ich eine magische Erfahrung und hatte mir erhofft, diesen Zustand immer wieder zu erreichen. In den letzten zwei Jahren war auf dem Kissen sitzen und meditieren, wirklich zur Ruhe zu kommen, irgendwie schwer für mich.</p>
<p>Nun mache ich also heute diese Übung und verbinde mich mit dieser Energie, zeichne mit den Hüften eine liegende Acht ∞ und komme genau in diesen Theta-Wellen-Zustand, den ich so sehr liebe und den ich mir in meinen Meditationen immer wünsche.</p>
<h2>Keine Gedanken, Flow, Ruhe und Gelassenheit bei gleichzeitiger Wachheit und Klarheit.</h2>
<p>Ich liebe diesen Zustand.</p>
<p>Danach ist sie an: die Konfettimaschine in meinem Kopf.</p>
<p>Die Idee für diesen Blog nimmt Formen an. Die Tasten klickern, es fällt mir leicht zu schreiben, und die Ideen sprudeln.</p>
<p>Ich habe eine klare Vision, wie es weitergeht. Ich folge weiter der Intuition, springt der Motor an, dann gehe ich los, alles wird sich finden. Ich bin voller Vertrauen und werde berichten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wünsche Dir frohe Ostern!</p>
<p>Herzlichst</p>
<p><em style="font-family: 'Butterfly Kids'; font-size: xx-large;">Silke Steinke</em></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Herausforderung Sterbewunsch</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2024/03/03/herausforderung-sterbewunsch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2024 18:24:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[beruflich Pflegende]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensthemen]]></category>
		<category><![CDATA[assistierter Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[Bruce Willis]]></category>
		<category><![CDATA[Frontotemporale Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[FTD]]></category>
		<category><![CDATA[FTLD]]></category>
		<category><![CDATA[semantische Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbewunsch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Bild zum Blog sieht man, wie Herr F. seiner fehlenden Sprachfähigkeit Ausdruck verlieh. Wie begleiten wir einen Menschen,  wenn im Zusammenhang mit einer Demenz ein Sterbewunsch geäußert wird?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2024/03/03/herausforderung-sterbewunsch/">Herausforderung Sterbewunsch</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Die Erkrankung und die Begleitung eines Menschen mit Demenz ist immer wieder mit Herausforderungen verbunden.</h1>
<p>Herausforderungen für die betroffene Person, wie auch für An- und Zugehörige. Eine Diagnose Demenz bringt sowohl den Menschen mit Demenz und das begleitende Umfeld häufig an persönliche Grenzen.</p>
<p>Die <strong>Frontotemporale Lobärdegeneration (FTDL)</strong> bzw. die „FTD“, wie es umgangssprachlich genannt wird, ist hier noch einmal die berühmte „Schippe drauf“. Gegebenenfalls aufgrund der Symptomatik und häufig aufgrund des eher jungen Alters der Betroffenen, bei den ersten Symptomen, stellt die „FTD“ eine ganz spezielle Herausforderung für die Menschen mit der Diagnose als auch für die Familien  dar.</p>
<p>Zwischen den Jahren erreichte mich folgende Nachricht von einer Angehörigen, deren Lebensgefährte sich im Herbst des Jahres 2023 suizidiert hatte. Von Frau Richter habe ich die ausdrückliche Erlaubnis, diese Nachricht zu veröffentlichen und ihren Namen zu nennen. Sie hat diesen Text natürlich auch im Vorwege gelesen und freigegeben.</p>
<p>„<em>Liebe Frau Steinke, zur ersten Beratung kam ich im Januar 2018 zu Ihnen nach Wandsbek. Es ging um die Frontotemporale Demenz (FTD) speziell die sprachliche Variante der Erkrankung meines Lebenspartners. Dank Ihres fundierten Wissens bezüglich der FTD sind wir im Laufe der Jahre zu einem starken Team zusammengewachsen. Auch meinen Mann haben Sie kennengelernt und somit seine Einschränkungen, aber auch seine originellen Methoden sich zu behelfen. Somit kannten Sie auch seine Perspektive. </em></p>
<p><em>Wir führten zahlreiche Telefonate, da ich viel Zeit mit meinem Lebenspartner beim Segeln verbrachte. Egal, ob ich in Frankreich, England, Portugal oder zuletzt auf den Kanaren war – Sie waren jederzeit für mich ansprechbar. Sie hatten stets ein offenes Ohr und gaben hilfreiche Tipps für den jeweils nächsten Schritt. Bei meinen Aufenthalten in Hamburg trafen wir uns auch persönlich in Ihrer Praxis in Bad Oldesloe oder zu einem gemeinsamen Spaziergang.</em></p>
<p><em>Kaum jemand hat die Erkrankung und ihren Verlauf so intensiv miterlebt wie Sie!</em></p>
<h2><em>Nun hat mein Lebenspartner die Krankheit selbst beendet. </em></h2>
<p><em>Ich möchte gerne gemeinsam mit Ihnen den Weg weitergehen und mehr Wissen über diese spezielle Form der Demenz in die Öffentlichkeit bringen, um anderen Angehörigen ebenfalls zu helfen.</em></p>
<p><em>Es ist wichtig, vorbereitet zu sein, Begleitung zu haben und Ideen zu bekommen, was wann zu tun ist.“</em></p>
<p>Diese Mail und der damit ausgedrückte Wunsch der Angehörigen, sich einzusetzen, die Erkrankung ihres Ehemannes und den von ihm gewählten Weg zu unterstützen, anderen Angehörigen davon zu berichten, Mut zu machen, aufzuklären, möchte ich als Anlass nehmen und einen längeren Beitrag dazu verfassen.</p>
<p>Unter dem Begriff „FTD“ werden verschiedene Krankheitsbilder subsumiert, die völlig unterschiedliche Verläufe haben können. Wer mehr zu der frontotemporalen Lobärdegeneration wissen möchte, findet diese Informationen auf der Seite der Deutschen Alzheimer Gesellschaft <a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/">https://www.deutsche-alzheimer.de/</a>oder auf der Seite des Konsortium zur Erforschung der frontotemporalen Lobärdegeneration  <a href="http://www.ftld.de/html/home?set-language-to=de">http://www.ftld.de</a>. Ich werde hier nur einen kurzen Einblick geben, um die Erfahrungen einzubetten und einen gemeinsamen Sprachgebrauch zu finden.</p>
<p>Mit „FTD“ ist in der Regel die behavoriale Variante der Erkrankung gemeint, d.h. Areale im Frontalhirn, die das soziale Verhalten steuern, sind hier zunächst vom Nervenzellabbau betroffen und beeinflussen somit das Verhalten (behavior) der Menschen, die von der Diagnose betroffenen sind.</p>
<p>Ihr merkt vielleicht, ich drücke mich hier ausgesprochen wage aus,</p>
<h2>&#8230;denn mir ist bewusst: dass ich hier ein sehr sensibles Thema angehe.</h2>
<p>Außerdem finde ich persönlich gerade die begrifflichen Einordnungen immer sehr schwierig, denn Diagnosen sind für mich mit „Vorsicht zu genießen“. Sie sind der Versuch der Einordnung, um Erkrankungen zu klassifizieren und zu beschreiben. Sie werden eingeordnet und dann wird laut Richtlinien behandelt.</p>
<p>Das ist natürlich sinnvoll und hilfreich, führt aber dazu, dass der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen, Herausforderungen und Ressourcen nicht unbedingt gesehen wird. Mir ist also völlig bewusst, dass ich hier von „einem Einzelfall“ berichte von einem „Unikat“ – aber so sind wir Menschen nun einmal &#8211; auch in der Erkrankung &#8211;  völlig individuell und einzigartig.</p>
<h2>Der Lebenspartner von Frau R. hatte die sprachliche Variante (semantische Demenz) der Erkrankung.</h2>
<p>Vielleicht habt ihr die Informationen zu Bruce Willis verfolgt, zunächst war die Rede in  den Medien von Aphasie, später dann von Frontotemporaler Demenz.</p>
<p>Bei der semantischen Form der Demenz ist der Nervenzellabbau zunächst im Schläfenlappen zu verzeichnen (temporal). Im Temporallappen sind verschiedene Areale verortet, die die Aufgabe haben unsere Sprache zu steuern. Sind diese Areale vom Nervenzellabbau betroffen, kommt es zu entsprechenden Symptomen, also Sprachproduktion und/oder -verständnis können betroffen sein.</p>
<p>Egal, wo die Erkrankung und der Nervenzellabbau startet, die Erkrankung verläuft „progressiv“, d.h. der Abbau der Nervenzellen schreitet voran und nach und nach sind zunehmend auch andere Bereiche des Gehirns betroffen. Es gibt auch andere Ausprägungen der Erkrankung. Wenn wir aber „FTD“ hören, gehen wir häufig von der Verhaltensvariante aus und erwarten entsprechende Szenarien und beraten natürlich in die entsprechende Richtung. So habe auch ich es getan.</p>
<h2>Ich erinnere mich gut an das erste Gespräch.</h2>
<p>Damals war ich noch bei der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V. tätig und habe im Rahmen meiner Tätigkeit eine Angehörigengruppe für Angehörige von Menschen mit Frontotemporaler Demenz begleitet. Außerdem gab es ein Beratungsangebot und hier hatte sich Frau R. angemeldet. Eine Diagnose lag bereits vor.</p>
<p>Das erste Mal kam sie mit einen süßen Hundewelpen und berichtete von den täglichen Herausforderungen. Aus heutige Sicht, würd sie dies wahrscheinlich als Banalitäten abtun. Aber damals waren es die kleinen und schleichenden Veränderungen, die für Unstimmigkeiten in der Beziehung sorgten. Ein Symptom der Erkrankung ist eben auch die nicht vorhandene Einsichtsfähigkeit und der Mangel an Reflektionsfähigkeit. Der Ehemann, Herr F. konnte sich beispielsweise den Namen des Hundes nicht merken und sagte immer „Viech“. Dies sagte er sowohl zu dem Hundewelpen, als auch zu den Enten oder jedem anderen Tier. Denn die Benennungsstörungen zeigten sich hier schon. Frau R. ärgerte sich über den abfälligen Ton und die offensichtliche Ablehnung des Tieres. Hatte nach einer Weile Zweifel, ob sie einem jungen Tier gerecht werden konnte, mit den zunehmenden Herausforderungen im Alltag.</p>
<p>Zerrissen zwischen den eigenen Bedürfnissen und dem zunehmenden Unterstützungsbedarf des Lebensgefährten, der in gesellschaftlichen  Zusammenhängen aufgrund der mangelnden Kommunikationsfähigkeit immer mehr an seine Grenzen kam.</p>
<p>Auf an sich kleine Auseinandersetzungen folgte oft tagelanges Schweigen. Der Hund wurde schweren Herzens an die Züchterin zurück gegeben. Frau R. hat auch ihre Berufstätigkeit zunehmend eingeschränkt und irgendwann aufgegeben. Wie sie mir schrieb: „Ich musste mir klar machen, was wichtiger ist und entschied mich für unsere Liebe.“</p>
<h2>In Abständen trafen Frau R. und ich uns in meiner Praxis, bei einem Spaziergang oder wir telefonierten.</h2>
<p>Es ging immer wieder darum die nächsten Schritte zu beraten, gemeinsam Risiken abzuwägen, Verständnis zu finden, aber auch die eigenen Gefühle zu regulieren. Die Verletzungen, die durch das Symptom der mangelnden Emphatiefähigkeit entstanden, hinterließen Spuren in der Beziehung. Enttäuschung, Ärger, Traurigkeit und nicht selten Fassungslosigkeit auf Seiten von Frau R., wenn die Impulsivität sich Bahn brach und sprachlich nicht die Möglichkeit bestand, sich im Gespräch miteinander auseinander zu setzen.</p>
<p>Menschen mit FTLD sind häufig zunehmend starr in ihren Abläufen, nicht in der Lage von dem einmal in den Kopf gesetzten Plan abzuweichen. Wenn dann Dinge anders laufen, als geplant, können die Impulse oft nicht gesteuert werden. Die sprachlichen Einschränkungen machten eine Verständigung  zunehmend schwierig, so dass Frau R. immer wieder gefordert war, trotz hochkochender Emotionen, auf ihren Lebenspartner zuzugehen.</p>
<p>Das Paar segelte gerne und viel. Das Boot, die &#8222;Kehhrwieder&#8220; lag immer wieder vor den Kanaren und längere Segeltouren waren geplant. Auch hier machten die Sprachstörungen und der damit verbundene Verlust von einmal erlernten Fremdsprachen immer wieder Probleme. Als erstes gingen die fremden und später erlernten Sprachen, wie französisch und englisch verloren. Vieles konnte über Sprachprogramme und Unterstützung von Frau R. kompensiert werden.</p>
<h2>Der große Traum von Herrn F.: eine Tour alleine mit dem Segelboot und eine Überführungen des Bootes und das Überwintern auf den Kanaren.</h2>
<p>Zweifel von allen Seiten, ob eine solche Tour mit der Erkrankung noch möglich sei!?  Herr F. hielt an seinem Plan fest. Alle Vorkehrungen wurden getroffen, Umbaumaßnahmen am Schiff, Bevorratung etc..</p>
<p>Frau R. stimmte dem Plan zu und versuchte immer wieder den Spagat zu machen, zwischen den schlechten Prognosen, den Bedenken und dem Wunsch ihren Mann zu unterstützen. Wohl wissend, dass sein Selbstbewusstsein und Lebenswille eng verbunden war mit diesem Traum.</p>
<p>Ich lernte Herrn F. in meiner Praxis kennen und es war faszinierend, wie er sich zu behelfen wusste, wie kreativ er war, mit Hilfe seines Handys Sachverhalte klar zu machen, wenn er sprachlich nicht in der Lage war, sich zu erklären. Eines wurde im Gespräch deutlich, er wollte nicht mit der fortschreitenden Krankheit leben.</p>
<h2>Sollten die Einschränkungen zunehmen, würde er irgendwann der „Krankheit ein Ende setzen“.</h2>
<p>Der Traum von einer Tour in die Karibik scheiterten trotz eines zweiten Anlaufes vor allem auch aufgrund der sprachlichen Probleme, musste doch spätestens in den Häfen immer Kenntnis über Ankunft des Schiffes im Hafen per Funk gegeben werden.  Beim Alleinsegeln ein großes Problem. Bei Herr F. entstand große Verzweiflung und vielleicht war das der Punkt, an dem Herr F. beschloss, den Plan „der Krankheit ein Ende zu setzen“ in die Tat umzusetzen. Auch daran scheiterte er zunächst.</p>
<h2>Nach einem ersten, sehr massiven Suizidversuch, wurde Herr F. gefunden: Notarztwagen, Krankenhaus. Er wurde ungewollt ins Leben zurück geholt.</h2>
<p>Herr F. hatte das große Glück, dass seine Frau sich für ihn einsetzte und es schaffte, ihn zurück nach Hause zu holen. Vorgezeichnet war an dieser Stelle der Aufenthalt in einer Psychiatrie.Die Ehefrau setzte sich ein und versuchte ihren Mann zu unterstützen und besorgte Informationen für einen assistierten Suizid.</p>
<h2>Assistierter Suizid?</h2>
<p>Unter einem assistierten Suizid versteht man die „Beihilfe zur Selbsttötung&#8220;. Der Sterbewillige nimmt selbstständig eine Substanz zur Selbsttötung ein. Eine andere Person, das heißt ein Angehöriger oder nahestehender Mensch, ein:e Arzt/Ärztin oder Sterbehelfer:in hat hierzu einen Beitrag geleistet, z.B. die tödliche Substanz zur Verfügung gestellt. In Deutschland ist die Selbsttötung nicht strafbar, also auch die Beihilfe zur Selbsttötung nicht. Ein ärztliches Mitwirken ist allerdings erforderlich, da es ein Präparat, dass verschrieben werden muss, zur Selbsttötung braucht,  Allerdings gibt es wohl selten einen Arzt oder eine Ärztin, die dies auf der Homepage „anpreist“. Die Überlegung in die Schweiz zu fahren und beispielsweise DIGNITAS (<a href="http://dignitas.ch/">home (dignitas.ch)</a>) einzuschalten, war schnell geboren. Die Schweiz ist bekannt für ihre liberalen Regelungen zur Suizidhilfe. Aber ein längeres Gespräch mit DIGNITAS machte die Ironie der Erkrankung sichtbar, der/die Sterbewillige muss natürlich deutlich machen, dass er aus freiem Willen handelt und, dass der Sterbewunsch „wohlerwogen und dauerhaft“ ist. Das Psychiatrische Diagnosen ein Problemfeld darstellen, da die Frage nach der „freien Willensbildung“ auftaucht ist nachvollziehbar. Außerdem muss ein solches Sterbegesuch schriftlich eingereicht werden. Diese Fähigkeiten waren aber nicht mehr vorhanden.</p>
<h2>Frau R. schrieb mir immer wieder in dieser Zeit, ihre Wut und ihr Unverständnis, dass es ihrem Lebensgefährten so schwer gemacht wird aus dem Leben zu gehen, sprachen immer wieder aus den Zeilen.</h2>
<p>Erstaunlicher- und glücklicherweise war die Handlungsplanung von Herrn F. noch ungewöhnlich intakt für die Diagnose und so unternahm er einen zweiten Versuch.</p>
<h2>Er wartete die Abwesenheit seiner Frau ab und beendete seine Krankheit.</h2>
<p>Die Ehefrau ist gefasst, versucht das Beste aus der Situation zu machen, kann den Verlust aber noch gar nicht so recht fassen. Sie muss sich neben der Trauer mit sachlichen Dingen und finanziellen Abwicklungen des Erbes befassen.</p>
<p>Ihr erklärtes Ziel, sich für andere Menschen in ähnlicher Situation stark zu machen!</p>
<p>Denn: hätte sie zu Anfang gewusst, was sie heute weiß, dann hätte sie vieles dafür getan, den Wunsch ihres Mannes selbstbestimmt zu sterben, am Anfang so festzuhalten, dass sie diesen Wunsch mit und für ihn, anders hätte durchsetzen können.</p>
<h2>Umso wichtiger ist es, dass wir aufklären auch über seltenere Erkrankungen, auch in “Einzelfällen“ und über alle Fragen die auftauchen, auch zu Fragen der Sterbehilfe.</h2>
<p>Was viele nicht wissen, die Situation zur Sterbehilfe ist seit 2020 in Deutschland verändert. Das Sterbehilfeverbotsgesetz, das sich gegen verzweifelte Menschen richtete, ist 2020 durch das Bundesverfassungsgericht wieder aufgehoben worden. Die DIGNITAS Deutschland kann im Falle eines Sterbewunsches auch zu Rate gezogen werden: <a href="https://dignitas.de/">DIGNITAS &#8211; Deutschland e.V. &#8211; Home</a>.</p>
<p>Auf der Homepage von DIGNITAS Deutschland steht: „Seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, also seit Februar 2020, leistet DIGNITAS seinen Mitgliedern auf deren Antrag in Deutschland Freitodbegleitungen. Dabei beachtet DIGNITAS konsequent Voraussetzungen, die das Bundesverfassungsgericht insoweit vorgegeben hat.“</p>
<p>Frau R. ist immer noch erbost, dass DIGNITAS aufgrund der fehlenden Sprach- und Schreibfähigkeit ihres Mannes und der damit verbundenen fehlenden Fähigkeit sich zu einem selbstbestimmten Tod zu äußern, nicht aktiv werden konnte. Da bin ich mit meinem persönlichen Abstand ein weniger neutraler, kann das Problem, dass wir bei Menschen mit psychatrischen Erkrankungen haben, einordnen. So eine Entscheidung braucht einen Vorlauf, Kenntnisse um den tatsächlichen Willen eines Menschen zum Zeitpunkt, wenn die Sterbehilfe erfolgen soll.</p>
<p>Und doch verstehe ich die Not, denn im Falle von Herrn F. hätte sein Wunsch, das Leben mit der Erkrankung zu beenden, kaum deutlicher geäußert werden können. Zuzusehen wie jemand seinen Wunsch das Leben zu beenden am Rande der Legalität, mit vehementer Brutalität für sich umsetzt, ist schrecklich. Lässt einen fassungslos zurück.</p>
<p>Hätte ich und die Familie das alles vorher gewusst, hätte eine entsprechende Patientenverfügung und Begleitung vorbereitet werden können. So wurde Herrn F.  das Sterben in Würde verweigert und erschwert, da er sich sprachlich und schriftlich nicht mehr ausdrücken konnte. Seinen Willen hatte er aber durch den ersten Suizidversuch sehr deutlich klar gemacht.</p>
<h2>Für mich persönlich ist die Frage, was wir aus dieser tragischen Erfahrung auch für die Beratungspraxis lernen können?</h2>
<p>Ich merke, immer wieder viel Unsicherheit in Bezug auf einen geäußerten Sterbewunsch. In Familien werden solche Themen häufig nicht kommuniziert. Bereits das erstellen einer Patientenverfügung ist häufig eine große Hürde, wird ausgespart.</p>
<p>Ich hätte mir für Herrn F. gewünscht, dass ich zum Zeitpunkt unseres Gespräches und trotz seiner Bitte, seinen Sterbewunsch nicht mit Frau R. zu thematisieren, anders hätte reagieren können und das Gespräch in der Familie offensiv angeregt hätte und würde in der Beratung mit der Erfahrung aus diesem Coaching sicher anders handeln.</p>
<p>Eine längerfristige Begleitung, ein Coaching mit der Möglichkeit sich im ganzen Prozess der Erkrankung begleiten zu lassen, macht Sinn! Um es mit den Worten von Frau Richter zu sagen: „<em>Es ist wichtig, vorbereitet zu sein, Begleitung zu haben und Ideen zu bekommen, was wann zu tun ist.“</em></p>
<p>Sollten Sie sich also im Rahmen einer Demenzerkrankung eine Begleitung wünschen, bin ich gerne an Ihrer Seite.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlichst</p>
<p><em style="font-family: 'Butterfly Kids'; font-size: xx-large;">Silke Steinke</em></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Intuition folgen, Freude finden</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2024/02/06/intuition-folgen-freude-finden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 06:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[beruflich Pflegende]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensthemen]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Human Design]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silkesteinke.de/?p=1655</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich bin auf dem Weg zu mehr im Einklang mit meiner Körperweisheit. Werft mit mir ein Blick in mein Human Design Experiment und die Macht der Intuition.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2024/02/06/intuition-folgen-freude-finden/">Intuition folgen, Freude finden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><span>Im Einklang mit meiner Körperweisheit: Ein Blick in mein Human Design Experiment und die Macht der Intuition</span></h1>
<p><span>Ich bin seit einiger Zeit in meinem Human Design Experiment und beim Neuentdecken meiner Körperweisheit. </span><span>Raus aus der Frustration und rein in die Freude. Ich habe schon einiges dazu geschrieben… </span></p>
<p><span>Gestern war ich bei einer Human Design Masterclass, und es ging um das Thema „Intuition“. </span></p>
<h2><span>Es gab wieder diese Aha-Momente! </span></h2>
<p><span>Daran möchte ich dich in diesem Blogartikel ein wenig teilhaben lassen. Ich folge seit Jahren mehr und mehr (wieder) meinem Körpergefühl, meiner Bauchstimme und erlebe damit immer öfter tiefe Zufriedenheit und Freude. Aber auch so manchen Struggle, weil mein Verstand mir immer wieder reingrätscht und meint, ES besser zu wissen. </span></p>
<h2><span>Früher, als Kind, war diese Stimme einfach da. </span></h2>
<p><span>Wie wir alle bin ich aber stark geprägt worden. Erzogen. Ich durfte nicht einfach meiner Intuition folgen. Ich musste beispielsweise aufessen, obwohl es mir nicht schmeckte, obwohl alles in mir schrie. Ich musste essen, wenn es Zeit war zu essen. Im Business und Social Media ist es jetzt ähnlich: Da gibt es viele Mentoren, viele Tutorials, die uns sagen, wie „die richtige“ Ernährung geht, und am Ende sind wir noch weiter weg von unserer eigenen Intuition und hören nicht mehr auf unsere Bauchstimme. </span></p>
<h2><span>Als Kind war diese Stimme laut und deutlich &#8211; aber keiner hat darauf gehört! </span></h2>
<p><span>Da saß man nun am Essenstisch der Großeltern und musste dort sitzen bleiben, bis die Suppe aufgegessen war, und ich kann euch sagen, das mit der Suppe wird in einem anderen Aggregatzustand nicht besser… Ich habe gewürgt und am Ende doch aufgegessen &#8211; gegen mein eigenes Bauchgefühl. </span></p>
<h2><span>Und sie wurde leiser, mein Körper kränker, und ich frustrierter. </span></h2>
<p><span>Und auch jetzt, in den letzten Jahren, habe ich mich immer wieder versucht, mich in die Disziplin zu üben. Eine Disziplin, die es scheinbar braucht, um ein Business aufzubauen. Da wird uns gesagt, wie oft MAN posten sollte, dass MAN sich morgens um 6 Uhr schon in irgendwelche Calls setzen sollte. </span></p>
<h2><span>Ich sollte mir SMARTe Ziele setzen und dann diszipliniert daran arbeiten. </span></h2>
<p><span>Ich habe das auch teilweise propagiert. Mit Klienten besprochen, so empfohlen. Das mag für manche Menschen genau das Richtige sein. Ich habe es probiert, für MICH  stimmt es nicht. </span><span>Und nun bin ich in meinem Human Design Experiment. </span></p>
<h2><span>Ich lausche, höre meine Intuition (tatsächlich höre ich sie!) und folge mehr und mehr meiner Autorität. </span></h2>
<p><span>Oft ist es noch so: Ich höre meine Bauchstimme, bin auf Verstandesebene aber oft (noch) dagegen. Mehr und mehr, höre ich nun hin und vertraue höre zunächst mal hin.</span></p>
<h2><span>Da ist sie meine Körperweisheit. </span></h2>
<p><span>Und dann sieht das Ganze plötzlich ganz anders aus: Ich sage Termine ab, die fest in meinem Kalender stehen, weil ich ein „Nein!“ bekomme. Und dann sitze ich hier morgens um 6 Uhr und schreibe einen Blogartikel, weil mein Körper plötzlich wach war und genau das wollte. </span></p>
<h2><span>Das ist teilweise ziemlich verrückt zu fühlen. </span></h2>
<p><span>Denn mein Körper wollte aufstehen, obwohl mein Kopf sagte: „Es ist 5 Uhr, ich kann noch eine Stunde schlafen!“ Bei der Auswahl meiner Klamotten für den heutigen Tag hatte ich schon Pläne in meinem Kopf. Mein Verstand überlegt noch, ob es praktisch beim Hundewalk sei, und meine Hand griff zu einer Bluse, die ich gar nicht in Erwägung gezogen hatte. Dann fiel diese Bluse auch noch aus dem Schrank. Ich musste lachen, griff zu der Bluse, mein Körper zog sie an. Dann ging ich runter, klappte meinen Laptop auf und fing an zu schreiben. Das Ergebnis lest ihr hier gerade. Das Ganze wirbelt mein Leben gerade etwas durcheinander, mein Verstand rebelliert an vielen Stellen, denn das passt nicht mit dem Gelernten zusammen.</span></p>
<p>Wenn es Euch gerade anstupst und eine leise Stimme sagt, das will ich auch, dann macht Euch auf den Weg. Findet einen Coach, einen Mentor, der Euch entspricht.</p>
<p>Glaubt niemandem, wie ES geht, denn keiner weiß, wie es für DICH geht. Wage DEIN Experiment, vielleicht allein, vielleicht mit einem Coach an Deiner Seite. Machmal können andere Menschen Dir einen Impuls geben. Überprüft, seit achtsam. Sollte ICH etwas in DIR ansprechen, melde Dich gerne.</p>
<p>Ich bin so gerne Deine Wegbegleiterin!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>on my way</p>
<p><em style="font-family: 'Butterfly Kids'; font-size: xx-large;">Silke Steinke</em></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Ich stehe Ihnen zur Verfügung für ein kostenfreies Erstgespräch, für Ihre Fragen und Anfragen und Ihre Terminwünsche. Sie erreichen mich telefonisch unter +49/ 170/ 5841227 oder über das Kontaktformular.</div>
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		<title>Ungenutzte Potentiale</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2023/12/14/ungenutzte-potentiale/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 12:56:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[beruflich Pflegende]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensthemen]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Naomi Feil]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegealltag]]></category>
		<category><![CDATA[Validation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lest meine Reflexionen der letzten Tage und wie wir durch echten Kontakt und Achtsamkeit das volle Potenzial in der Pflege entfalten könnten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2023/12/14/ungenutzte-potentiale/">Ungenutzte Potentiale</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Ein Blick in den Pflegealltag: Zwischen Herausforderungen und ungenutztem Potenzial</strong></h1>
<p>Letztens fand ich mich auf Anfrage einer Angehörigen in einem geschützten Bereich einer Demenzstation wieder und hatte die Gelegenheit, die Situation als Außenstehende auf mich wirken zu lassen. Ein Schild an der Tür kündigte an, dass aufgrund von Krankheit Beschäftigungsangebote ausfielen. Die dünn besetzte Personaldecke ließ Menschen in verschiedenen Demenzstadien an diesem Tag über längere Strecken sich selbst überlassen. Ich gehe davon aus, dass dies nicht nur eine Momentaufnahme war und so oder anders, Land auf, Land ab, in der häuslichen Begleitung von Menschen mit Demenz, in Einrichtungen der Pflege sowie in Krankenhäusern die Realität ist. Diese Beobachtungen brachten mich zum Nachdenken über die Herausforderungen, aber auch das ungenutzte Potenzial in der Pflege.</p>
<p>Es wäre zu einfach, jemandem die Schuld zuzuweisen. Die Not des Personals, die Sorgen der Angehörigen und die ausweglose Situation der Bewohner:innen, für die diese Einrichtung das letzte Zuhause ist, sind greifbar.</p>
<h2>Und je nachdem, wer mein Coaching anfragt, kann ich die jeweilige Perspektive nachvollziehen.</h2>
<p>Doch wie können wir wirklich etwas ändern? Die Antwort liegt nach meinen Erkenntnissen in einem radikalen Umdenken, in dem wir die Menschen konsequent in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Denn die Argumente von kein Geld und keine Zeit – sind nachvollziehbar, aber darauf dürfen wir uns nicht zurückziehen. Denn, wie Albert Einstein schon sagte:</p>
<h2>„Wer immer das Gleiche tut und ein anderes Ergebnis erwartet, ist wahnsinnig!“</h2>
<p>Ein erster Schritt, der nicht mehr Zeit und Geld kostet, ist der ECHTE Kontakt mit den Menschen. Und das meine ich in allen Bereichen des Lebens, aber speziell natürlich in der Begleitung von Menschen mit Demenz. Das Gespräch, die liebevolle Zuwendung und die Anerkennung der individuellen Gefühle und Ressourcen sind essentiell – und auch hier meine ich wieder alle Beteiligten. Es hilft nichts, die Pflege- und Betreuungskräfte zu schulen, komplexe Informationen und noch mehr Vorschriften zu verhängen, wenn man dann keinen Rahmen schafft, das Gelernte umzusetzen. Es geht nicht darum, den Menschen vorzuschreiben, wie sie es &#8222;richtig&#8220; machen sollten, sondern sie in ihrer Intuition zu bestärken. Wir haben einen Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege“ und schaffen es in vielen Bereichen nicht, das kleine Einmaleins des Miteinanders umzusetzen.</p>
<h2>In der Pflege und Betreuung schlummert ein erhebliches Potenzial, das meiner Meinung nach oft ungenutzt bleibt.</h2>
<p>Die Intuition zu stärken, bedeutet für mich, dass wir Pflege, Betreuung und Beschäftigung nicht voneinander trennen, sondern die Bedürfnisse der Menschen in den Fokus rücken, mit ihrer individuellen Lebensgeschichte. Wir müssen die Menschen, die in der Begleitung von Menschen mit Demenz (tätig) sind, befähigen, mit den eigenen Gefühlen umzugehen. Nur so können wir die Empathiefähigkeit erhalten, die sich unten den genannten Rahmenbedingungen erschöpft.</p>
<p>In den letzten Tagen habe ich ein Buch von Naomi Feil über das Thema Validation gelesen. Der Titel des Buches lautet: „Validation in Anwendung und Beispielen“. Validation basiert nach Feil auf einer Haltung, die Menschen mit Demenz Respekt und Einfühlung entgegenbringt. Die Vorteile für professionell Pflegende beschreibt sie wie folgt: &#8211; Frustration verhindern bzw. abbauen, &#8211; Burnoutgefühle verhindern, &#8211; die Freude an Kommunikation entfachen, &#8211; Zufriedenheit durch die Arbeit bzw. mit ihr erhöhen.</p>
<h2>Eine erste Maßnahme, die Feil in der Validationstechnik beschreibt, ist das „sich zentrieren“.</h2>
<p>Deswegen plädiere für eine achtsamkeitsbasierte Demenzbegleitung und setze mich dafür ein, dass wir ein Umfeld schaffen, in dem alle am Prozess beteiligten Personen wieder leben und nicht nur „überleben“.</p>
<p>Wenn Sie als Angehörige, in Einrichtungen der Pflege und/oder als professionell pflegende Person Unterstützung benötigen, dann melden Sie sich gerne für ein ganz persönliches Coaching.</p>
<p>Nachdenklich Ihre</p>
<p><em style="font-family: 'Butterfly Kids'; font-size: xx-large;">Silke Steinke</em></p>
<p>&nbsp;</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Ich stehe Ihnen zur Verfügung für ein kostenfreies Erstgespräch, für Ihre Fragen und Anfragen und Ihre Terminwünsche. Sie erreichen mich telefonisch unter +49/ 170/ 5841227 oder über das Kontaktformular.</div>
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		<title>Mutig glitzern</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2023/11/24/mutig-glitzern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 06:20:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[beruflich Pflegende]]></category>
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		<category><![CDATA[Umgang mit Gefühlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Blogartikel erhältst Du den Aufruf, mutig zu sein und dein eigenes Licht zu entfachen auch gegen äußere Umstände.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2023/11/24/mutig-glitzern/">Mutig glitzern</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Es gibt Momente in unserem Leben, in denen wir uns entscheiden müssen, mutig zu sein und unsere Welt mit mehr Glitzer zu füllen.</h1>
<p>Für mich ist diese Entscheidung eine Reise der Selbstentdeckung und der Befreiung von den Fesseln der Vergangenheit.</p>
<p>Vor vielen Jahren, als ich anfing zu Kellnern und nicht mehr in der Altenpflege mein Geld zu verdienen, bestellte ein Freund mich zum Gespräch. Er sagte mir, dass ALLE (aus der Clique) finden, ich wäre zu überheblich und das ich gar nicht mehr &#8222;so sozial sei&#8220;.</p>
<h2>Ich hörte: &#8222;<span>Glitzer steht Dir nicht!&#8220;</span></h2>
<p>Dieses Gespräch ging mir sehr nah und hallte lange in meinem Kopf wider. In den nächsten Jahren wurde dieses Gespräch zu einem unsichtbaren Gefängnis, das mich davon abhielt, meine wahre Leidenschaft zu verfolgen und für meine Tätigkeiten den Wert zu verlangen, den sie verdienen.</p>
<h2>Ich entschied mich damals, bescheiden zu sein und mich zurückzuhalten, um der gesellschaftlichen Erwartung gerecht zu werden.</h2>
<p>Doch spätestens gestern in einemr Masterclass zu meinem Humandesign wurde mir klar, dass ich mir selbst untreu geworden bin und meine wahre Essenz in den Schatten verbannt habe.</p>
<h2>Es ist an der Zeit, mutig zu sein und mein Leben mit mehr Glitzer zu durchdringen.</h2>
<p>Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz der Angst voranzuschreiten. Also wage ich es jetzt mich mit meinen Ängsten zu konfrontieren und mich für das zu öffnen, was mir wirklich am Herzen liegt. Es bedeutet, mich wieder mit meiner kreativen Seite zu verbinden und meine Tätigkeiten nicht mehr unter den Scheffel zu stellen. Es bedeutet mehr Glitzer in mein Leben zu lassen und das auch nach außen zu zeigen, auf die Gefahr hin, dass die Welt mich für Oberflächlich hält.</p>
<p>Die Welt ist voller Möglichkeiten und Schönheit, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Also beginne ich mehr Glitzer in mein Leben zu lassen.</p>
<h2>Zaghaft und im geheimen zunächst.</h2>
<p>Doch nach Außen, trete ich immer noch bescheiden auf. Ich like Posts nicht, weil man mich auch mit dieser Energie in Verbindnung bringen könnte, ich kaufe mir einen pinken Tüllrock und trage ihn nicht. Ich gehe in eine Parfümerie und kaufe mir Goldnagellack, Schminke von einer teuren Firma UND spare sie mir &#8222;für gut&#8220; auf. Ich schneide mich immer wieder von der Lebensenergie ab. Ich durchleide Depressionen. Ein Tag gehe ich tanzen und dann geht es mir wieder schlecht.</p>
<h2>Zu viel Glitzer steht mir anscheinend immer noch nicht.</h2>
<p>Es geht dabei für mich nicht nur um den äußeren Glanz, sondern vor allem um die strahlende Energie, die von innen kommt. Soviele kleine Hinweise und gestern dieser Call &#8211; MEIN Human Design&#8230;</p>
<p>Die Meinung meines Freundes von damals verblasst im Vergleich zu der lebendigen und leuchtenden Realität, die ich gerade entdecke. Ich erkenne, dass Authentizität und Selbstausdruck mehr zählen als die Meinung anderer Menschen. Das Leben ist zu kurz, um in den Schatten zu stehen und sich zu verstecken.</p>
<h2>Mutig zu glitzern bedeutet, sich selbst zu erlauben, in vollem Glanz zu erstrahlen.</h2>
<p>Es ist, als ob ich meine eigene Sonne entfache, die mein Leben in ein warmes und strahlendes Licht tauchte.</p>
<p>Was, wenn ich es wage, zu glitzern, den Luxus den ich mir leiste zu genießen, für meine Tätigkeiten den Wert zu verlangen, den sie verdienen. Was, wenn ich den pinken Tüllrock voller stolz trage? Was, wenn ich raus gehe, strahle, Freude habe?</p>
<p>Kann ich vielleicht viel &#8222;sozialer&#8220; sein, weil ich Menschen anstecke auch zu straheln, sich zu leben, sich selbst zu ermächtigen und damit das eigene Licht in die Welt zu tragen.</p>
<p>Wenn du dich also in einem unsichtbaren Käfig aus Bescheidenheit und Angst vor der Meinung anderer findest, ermutige ich dich, mutig zu glitzern. Sei nicht bescheiden, wenn es darum geht, deine wahre Leidenschaft zu leben.</p>
<h2>Die Welt braucht dein einzigartiges Strahlen, und es ist nie zu spät, es wiederzuentdecken.</h2>
<p>Mut bedeutet, sich selbst zu erlauben, zu leuchten, auch wenn andere vielleicht versuchen, dein Licht zu dimmen. Entfalte deine Flügel, umarme deine Einzigartigkeit und lass mehr Glitzer in dein Leben. Denn nur wenn du in vollem Glanz erstrahlst, kannst du auch anderen den Weg zu ihrem eigenen Licht zeigen. </p>
<p><span></span></p>
<p>Glitzernd Deine</p>
<p><em style="font-family: 'Butterfly Kids'; font-size: xx-large;">Silke Steinke</em></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Ich stehe Ihnen zur Verfügung für ein kostenfreies Erstgespräch, für Ihre Fragen und Anfragen und Ihre Terminwünsche. Sie erreichen mich telefonisch unter +49/ 170/ 5841227 oder über das Kontaktformular.</div>
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		<title>Noch ein Kurs?</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2023/07/02/noch-ein-kurs/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jul 2023 11:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[beruflich Pflegende]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensthemen]]></category>
		<category><![CDATA[Access Bars]]></category>
		<category><![CDATA[Access Counciousness]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmitgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Gefühlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch ein Kurs und scheinbar komme ich nicht zur Ruhe!? Lest hier mehr zu meiner Motivation und meiner neuen Leichtigkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2023/07/02/noch-ein-kurs/">Noch ein Kurs?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Noch ein Kurs?</h1>
<p>Seit Januar bin ich mal wieder im Fortbildungfieber und mein Leben, zumindest mein inneres Empfinden ändert sich in einer Schnelligkeit, dass ich mich manchmal wundere. Mein Leben ist zunehmend leicht.</p>
<p>Der Spruch:</p>
<h2>Alles kommt zu mir mit Leichtigkeit, Freude und Herrlichkeit.</h2>
<p>wird immer mehr wahr für mich &#8211; was ist da passiert?</p>
<p>Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Blogartikel von Weihnachten 2021 zu meinem kleinen Weihnachtsheilungswunder? Damals kam der Emotionscode in mein Leben und ich habe wirklich ein kleines Wunder erlebt. Die erste Emotion, die ich damals entdeckte, die in mir feststeckte und die ich mit diesem herrlich einfachen Tool lösen konnte, war &#8222;Übermaß an Freude&#8220;.</p>
<p>Nachdem ich dieses Upperlimit gelöst hatte, hatte ich sagenhaft gute Laune und fühlte mich ein Weile, als könne ich Bäume ausreißen.</p>
<h2>Der Glaubenssatz: &#8222;so leicht kann es doch nicht sein&#8220; ließ mich straucheln.</h2>
<p>Ich kam im folgenden Jahr immer mal wieder an meine Grenzen.</p>
<p>Corona ging auch an mir nicht spurlos vorbei, danach hatte ich, wie im Schnelldurchlauf noch einige andere Symptome und es ging mir auch mit meinen Nahrunsgmittelunverträglichkeiten wieder schlechter. Ich machte den Cellreset und startete im Oktober 2022 noch eine Traumatherapie.</p>
<h2>Ich wollte endlich tief tauchen und den letzten Scheiß auch noch lösen.</h2>
<p>Paralell zur Traumatherapie holte eine Freundin mich auf die Liege und gab mir meine erste Access Bars<span>® Sitzung.</span></p>
<p><span>Die Access Bars sind 32 Punkte am Kopf, die gehalten werden. Eine Form der Energiearbeit. Gary Douglas, der Mann der die Bars in die Welt brachte, sagt: &#8222;Im schlechtesten Fall, wirkt es wie eine entspannende Massage und im besten Fall, ändern die Bars Dein ganzes Leben.&#8220;</span></p>
<h2><span>Für mich war es die entspannende Massage. </span></h2>
<p><span>Es hat mich erst einmal gar nicht wo wahnsinnig geflasht. </span></p>
<p><span>Im Dezember sagte die gleiche Freundin dann irgendwas von: &#8222;&#8230;einem Körperprozess, der unsere Glaubenssätze auflösen und die im Körper eingeschlossenen Lügen nach oben holen und lösen kann.&#8220;</span></p>
<h2><span>BAM! DAS wollte ich!</span></h2>
<p><span>Es hat mich sofort gepackt. Ich hörte das und wusste: DAS brauche ich, DAS will ich!</span></p>
<p><span>Wir haben in der kommenden Woche einen Termin ausgemacht und sie gab mir diesen Körperprozess</span><span>. </span></p>
<p><span>Der Rest ist Geschichte:</span></p>
<p><span>Im Januar machte ich meinen ersten Access Bars Kurs® und beendete im Anschlusss die Traumatherapie. Seit dem habe ich bereits einige weitere Modalitäten ausprobiert. </span></p>
<p><span>Verschiedene Körperprozesse, u.a. einen Energetic Faceliftkurs, weitere Bars Kurse und in der kommenden Woche einen 3,5 tägigen Foundation Kurs.</span></p>
<h2><span>Es geht mir so gut, wie selten in meinem Leben!</span></h2>
<p>Ich habe viel an mir gearbeitet und vieles umgestellt: Achtsamkeitmeditation, Ernährungsumstellung, Traumatherapie und soviel mehr. Da kann ich natürlich nicht sagen, es ist &#8222;nur&#8220; diese Modalität, die mir geholfen hat ins Gleichgewicht zu kommen. Ich merke aber sowol bei mir, als auch bei Menschen, die ich auf der Liege in meiner Praxis habe, dass sich da etwas beruhigt auf Nervenebene.</p>
<p>Da hält eine Leichtigkeit Einzug in mein Leben und das Leben meiner Klienten &#8211; das ist schon faszinierend und es ist einfach, schnell und macht mir soviel Freude. Die Motivation ist eine andere als früher &#8211; ich mache nix mehr aus dem Mangel heraus und aus dem Gefühl, dass mir noch etwas fehlt, sondern ich folge der Freude.</p>
<p>Und wenn mich jemand fragt, ob ich nicht endlich mal fertig bin, ob es wirklich noch einen Kurs braucht, dann kann ich nur sagen:</p>
<h2>&#8222;Es macht mir soviel Spaß und Freude, dass ich gar nicht damit aufhören will!&#8220;</h2>
<p>Wie wird es jetzt nocht besser?</p>
<p><span></span></p>
<p>Herzlichst Deine</p>
<p><em style="font-family: 'Butterfly Kids'; font-size: xx-large;">Silke Steinke</em></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Redebedarf?</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Ich stehe Ihnen zur Verfügung für ein kostenfreies Erstgespräch, für Ihre Fragen und Anfragen und Ihre Terminwünsche. Sie erreichen mich telefonisch unter +49/ 170/ 5841227 oder über das Kontaktformular.</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Nahrungsmitteloptimierung &#8211; echt jetzt?</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2023/01/10/nahrungsmitteloptimierung-echt-jetzt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 19:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[beruflich Pflegende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich werde im Moment manchmal recht skeptisch zu der Einnahme von Produkten zur Nahrungsoptimierung befragt. In meinem Blogartikel berichte ich, warum ich die Produkte nehme und warum ich mich davon auch nicht abbringen lasse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2023/01/10/nahrungsmitteloptimierung-echt-jetzt/">Nahrungsmitteloptimierung &#8211; echt jetzt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Ich werde in den letzten Tagen immer mal wieder gefragt, ob das so sinnvoll ist, sich jeden Tag zusätzlich mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu versorgen.</h1>
<p>Ob es nicht ausreicht, sich &#8222;gesund&#8220; zu ernähren?</p>
<p>Meine Meinung dazu, beginnt erst einmal mit ein paar Fragen:</p>
<p>Ernährst Du Dich denn gesund?</p>
<p>Immer?</p>
<p>Kommst Du bei der Kombination Deiner Nahrungsmittel jeden Tag auf das was Dein Körper WIRKLICH braucht?</p>
<h2>Bei der Nährstoffdichte der erhältlichen Lebensmittel musst Du ganz schön viel Obst und Gemüse essen, um das zu schaffen.</h2>
<p>5 mal am Tag eine Handvoll Gemüse und Obst &#8211; schaffst DU das?</p>
<p>Und erreichen diese Nährstoffe denn die Zellebene, d.h. kommen alle Nährstoffe in der RICHTIGEN Kombination und im richtigen Aggregatzustand in Deinen Körper?</p>
<p>Nehmen wir mal das Vitamin C. Gerne genommen in Form eines Heißgetränkes (heiße Zitrone). Die Folge die Vitamine der Zitrone werden zerstört. Die Vitamine von Gemüse, dass Du beispielsweise als Pizzabelag isst oder als Suppe erhitzt, erleiden das gleiche Schicksal.</p>
<p>Isst Du Deine leckeren, gesunde Karotten IMMER in Kombination mit (gesundem) Öl? Denn die Vitamine der Möhre sind fettlöslich und können nur in Kombination mit Öl auch vom Körper genutzt werden.</p>
<h2>Was mir gut gefällt an &#8222;meinen Tütchen&#8220; ist die Tatsache, dass ich mir nicht wirklich viele Gedanken machen muss, was ich wann in welcher Kombi zu mir nehme.</h2>
<p>Ich nehme morgens mein Powercocktail und abends mein Restorate.</p>
<p>GESUNDE Ernährung, was auch immer das für den einzelnen heißt, betreibe ich ZUSÄTZLICH!</p>
<p>Ich verzichte weitestgehend auf industriell verarbeitete Kohlenhydrate, Alkohol und überhaupt auf das meiste, dass meine Urgroßmutter im Discounter nichts als Nahrungsmittel erkannt hätte. Ich koche (fast) täglich frisch.</p>
<h2> Meine Gamechanger als ich Depressionen hatte:</h2>
<p>* Ernährung  * Achtsamkeit &amp; Selbstmitgefühl  * Mindsetarbeit * Bewegung  * Schlafhygiene</p>
<h2>Und das heißt nicht, dass jetzt alles immer gut ist und ich jeden Tag glückselig durch die Gegend hopse.</h2>
<p>Geht es mir jetzt jeden Tag gut?</p>
<p>Nein.</p>
<p>Bin ich immer gut gelaunt?</p>
<p>Nein.</p>
<p>War das immer leicht?</p>
<p>Nein.</p>
<p>Glaube ich tatsächlich, dass ich dadurch in jedem Fall gesund alt werde?</p>
<p>Keine Ahnung!</p>
<h2>Ich denke, es gibt bei allen Erkrankungen auch die Komponente &#8222;Schicksal&#8220;.</h2>
<p>Das Prävention der Punkt ist, an dem wir in uns investieren sollten, davon bin ich fest überzeugt. Ernährung, Bewegung, gesunder Schlaf, Achtsamkeit  UND die optimale Versorgung, das sind die Stellschrauben an denen wir drehen können.</p>
<p>Ich schaffe nach besten Wissen die besten Voraussetzungen dafür, das in ich gesund alt werde.</p>
<p>Denn ich halte es nicht für normal, dass wir irgendwann Bluthochdruck, Diabetes und gefäßbedingte Demenzen haben. Auch Depressionen sind Entzündungen im Körper&#8230;.</p>
<h2>Jeder und jede von uns sollte die Verantwortung für den eigenen Körper übernehmen.</h2>
<p>Mein Ziel ist es nicht nur gesund sondern OPTIMAL versorgt zu sein und präventiv etwas zu tun.</p>
<p>Das ist manchmal harte Arbeit, das kostet Geld.</p>
<h2>Und es ist gleichzeitig eine große Freude.</h2>
<p>Denn endlich starte ich wieder beschwingt in den Tag und habe Lust mich zu bewegen. Ich habe mein Wohlfühlgewicht wieder erreicht. Wobei die Gewichtsabnahme für mich tatsächlich eher ein positiver Nebeneffekt war.</p>
<p>Und last but least, ich habe seit Oktober und mit Beginn der Stoffwechselumstellung keine Migräne mehr, kein PMS und ich finde auch mein Hautbild hat sich krass verbessert.</p>
<h2> Also ihr lieber Menschen da draußen, ihr dürft mich gerne in Diskussionen verwickeln, ihr könnt gerne versuchen mir das madig zu machen &#8211; aber meine Haltung ist da völlig unerschütterlich. 😉</h2>
<p>Mir geht es viel zu gut, als das ich mich wieder davon überzeugen lasse in alte Muster zu rutschen.</p>
<p>Du willst das auch? Dann melde Dich gerne bei mir!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlichst Deine</p>
<p><em style="font-family: 'Butterfly Kids'; font-size: xx-large;">Silke Steinke</em></p>
<p>&nbsp;</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Redebedarf?</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Sprechen wir persönlich.</h2></div>
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		<title>Hamsterräder</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2022/11/20/hamsterraeder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2022 18:23:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[beruflich Pflegende]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstmitgefühl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich stelle fest, dass es trotz all meiner Erfahrungen der letzten Jahre auch für mich immer noch ein leichtes ist, immer wieder im Hamsterrad zu laufen und wie es mir mit Unterstützung gelingt, immer wieder anzuhalten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2022/11/20/hamsterraeder/">Hamsterräder</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>In der letzten Woche gab ich ein Seminar und eine  der Teilnehmerinnen war emotional sehr aufgewühlt. Wir zogen uns zu einem Eins-zu-eins-Gespräch zurück.</p>
<h1>Im Gespräch sagte sie mir, sie befände sich in einem Hamsterrad</h1>
<p>und es wäre bewundernswert, dass ich so ruhig sein könne, auch wenn ich über Erlebtes spreche. Sie sagte, ich wirke, als würde ich permanent in mir ruhen.</p>
<h2><strong>Da war es wieder, das Ding mit der Selbst- und der Fremdwahrnehmung.</strong></h2>
<p>In der Tat geht es mir gerade gut. Ich war sehr ruhig und ausgeglichen an diesen Seminartagen.</p>
<p>Es ist, als nehme ich mal wieder einen weiteren Anlauf. Ich habe  meine Ernährung umgestellt, bewege mich mehr und gönne mir selbst Zeit bei einer Therapeutin.</p>
<p><strong>Und doch es ist ein wellenförmiges Auf und Ab</strong> <strong> – auch bei mir. </strong></p>
<h2><strong>Ich kenne sie, die Hamsterräder dieser Welt, ich laufe auch immer wieder in ihnen meine Runden.</strong></h2>
<p>Trotz allem, was ich inzwischen weiß &#8211; oder vielleicht gerade deswegen -, steige ich immer mal wieder ein. Dann fühlt es sich an, als könnte ich nicht mehr anders als zu rennen.</p>
<p>Zeitweise wirke ich dann wahrscheinlich trotzdem nach außen ruhig, dabei ist in meinem Kopf und in meinem Körper jedoch eine permanente Unruhe.</p>
<h2><strong>Es ist dann wie ein ständiges Flirren in mir.</strong></h2>
<p>Auf der Spitze einer solchen Phase kann ich mich selbst kaum beruhigen. Und dieses Phänomen ist erklärbar: Wir Menschen sind soziale Wesen, unser Gehirn arbeitet so. Wenn unsere Bedürfnisse nicht erfüllt sind und wir starke Gefühle erleben, dann kommt unser Nervensystem aus dem Gleichgewicht. Gerade traumatisierte Menschen haben aber Areale des Gehirns, die wir zur Selbstberuhigung brauchen, nicht ausgeprägt.</p>
<h2><strong>Wir brauchen dann jemanden im Außen, der uns reguliert. </strong></h2>
<p>In meinem Fall können das Personen aus meinem Freundeskreis, meinem Arbeitsumfeld oder aber meine Therapeutin sein, die mir diesen Dienst erweisen . Aber auch eine Kuschelrunde mit meinem Hund oder ein langer Spaziergang helfen mir dabei.</p>
<p>Im Gespräch mit einzelnen Personen, unter anderem mit meiner Therapeutin, reicht  oftmals eine gezielte Frage, um das Hamsterrad zum Stillstand zu bringen.</p>
<p>Ein Wahnsinnsmoment!</p>
<h2><strong>Raus aus dem Verstand, rein in meinen Körper. Mitten ins Gefühl. </strong></h2>
<p>Als würde man einen Stock zwischen die Gitterstäbe des Hamsterkäfigs stecken und das Hamsterrad würde zum Stillstand kommen. Nicht immer sind die Gefühle, die sich dann zeigen schön, aber sie möchten erkannt werden, Raum haben.</p>
<p>Dann steht ganz kurz die Welt still. Und was macht der Hamster (das Säugetier – der Mensch – ICH) dann?</p>
<p>Er schaut sich um! Übertragen:</p>
<h2><strong>Ich schaue mich um und ich sehe, dass es mehr gibt als mein Problem.</strong></h2>
<p>Falls Du jemanden brauchst, der mit Dir die Hamsterräder zum Stillstand bringt, rufe mich gerne an!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlichst</p>
<p><span style="font-family: 'Butterfly Kids'; font-weight: normal; font-size: xx-large;"><em>Silke Steinke</em></span></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Ich stehe Ihnen zur Verfügung für ein kostenfreies Erstgespräch, für Ihre Fragen und Anfragen und Ihre Terminwünsche. Sie erreichen mich telefonisch unter +49/ 170/ 5841227 oder über das Kontaktformular.</div>
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		<title>Selbstoptimierungsfalle</title>
		<link>https://silkesteinke.de/2022/04/24/selbstoptimierung/</link>
					<comments>https://silkesteinke.de/2022/04/24/selbstoptimierung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silke Steinke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 17:51:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[beruflich Pflegende]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich tappte mal wieder in die Selbstoptimierungsfalle und konnte mit Achtsamkeit und Selbstmitgefühl wieder in ein neues Gleichgewicht kommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silkesteinke.de/2022/04/24/selbstoptimierung/">Selbstoptimierungsfalle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silkesteinke.de">silkesteinke.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><span style="font-size: 27px;">Manchmal verliere ich die Dinge, die ich eigentlich schon weiß und die mir gut tun, aus den Augen.</span></h2>
<p><span style="font-size: 16px;">Dann gerate ich schnell auf die Schiene, in der ich nur noch funktioniere. Auf den Berg von Pflichten und Zeitdruck lade ich dann noch eine Schippe drauf. Dann kommt mir vielleicht die glorreiche Idee, dass ich jetzt, wo ich so Vieles weiß, eigentlich auch IMMER performen müsste und tappe in die Selbstoptimierungsfalle.</span></p>
<p><span style="color: #7b7fa7; font-size: 27px;">Und dann bin ich unzufrieden mit mir, mit meinen Leistungen und vor allem mit meinen „Fehlern“, mit meiner Müdigkeit, mit meiner Unvollkommenheit, mit den Schmerzen in der Schulter.</span></p>
<p><span style="font-size: 16px;">In den letzten Wochen habe ich mich wieder mal mehr auf den Pfad der Selbstoptimierung begeben und habe mich gewundert, dass ich zunehmend nervöser und gestresster war. Zusätzlich zu meinem vollen Terminkalender habe ich begonnen, morgens noch früher aufzustehen, um eine bestimmte Meditation zu machen, ich bin wieder angefangen mit dem Laufen. Ich wollte mich möglichst gesund ernähren und kochte dafür vor…</span></p>
<p>Eine Vielzahl von Dingen, die auch gut und wichtig für mich sind.</p>
<h2>Den Unterschied macht der Antrieb, der dahinter steht. Mache ich alle diese Dinge, weil sie mir gut tun oder mache ich sie, um besser zu funktionieren?</h2>
<p><span style="font-size: 16px;">Ich habe mich immer mehr angetrieben und war am Ende der Woche müde, fahrig und habe gedacht: „Ich schaffe das alles nicht!“</span></p>
<p>Auf der Fahrt zu einem Arbeitstermin hörte ich dann einen Podcast und da gab es mal wieder einen dieser AHA-Momente!</p>
<p>Dieser Moment, in dem ich der Frau in dem Podcast ZUHÖRTE</p>
<h2>Der Moment, in dem ich mir selbst ZUHÖRTE.</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Woche lief sozusagen an meinem Ohr noch einmal vorbei. Da war all das, was ich meinen Freundinnen, den Kolleginnen und den Klienten in dieser Woche so gesagt und geraten hatte und dann fragte ich mich:</p>
<p>„Warum bist Du eigentlich nicht zu Dir selbst genauso liebevoll?“</p>
<h2>Wahrscheinlich kennst Du ihn auch, den inneren Kritiker!?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Stimme, die Dich gnadenlos antreibt. Die Stimme, die Dir sagt, dass Du Dich nur mal etwas zusammenreißen musst, dann kannst Du das auch schaffen. Und wenn es Dir nicht gut geht, dann hast Du eben immer noch nicht die richtige Technik gefunden, dann musst Du nur noch mehr tun…</p>
<p><strong>In dem Blogartikel „Zurück auf Anfang“ schrieb ich die folgenden Sätze:</strong></p>
<p><em>„Bedingungslose Akzeptanz heißt für mich nicht, dass ich etwas als schicksalsgegeben hinnehme und in die Untätigkeit falle, sondern, dass ich annehme was gerade ist und von diesem Punkt aus sehr besonnen weitergehe. Akzeptanz all der Gefühle, der Schmerzen und all der lästigen Dinge, die nun gerade mal da sind. Das ist das Ende des Kämpfens, des Gegenangehens. Wenn ich nicht mehr kämpfe und mein Verstand sich nicht in ewigen „Was wäre wenn – Szenarien“ verliert, dann wird Energie frei und mein Blick weitet sich. Von diesem Punkt aus kann ich neu denken, komme wieder in die Handlungsfähigkeit.</em></p>
<p><em></em></p>
<h2>Wie schön, wenn man den eigenen Blogartikel liest und denkt: „Ach ja, das wusste ich ja schon &#8211; so geht das also!“</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also setzte ich mich hin und nahm all den Widerstand in mir wahr, die Müdigkeit, die Schmerzen in der Schulter, das Gedankenkarussell.</p>
<p>Ich machte keine besondere Meditation mit irgendeinem Ziel mehr &#8211; ich setzte mich nur auf mein Kissen und nahm MICH wahr, mit all dem, was da gerade war.</p>
<p>Ich atmete und spürte!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>…und dann konnte ich Selbstoptimierung gegen Selbstmitgefühl tauschen.</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>Plötzlich war da wieder Luft zum Atmen und ich kam zu einem wesentlich liebevolleren Selbstgespräch mit mir selbst:</p>
<p>&#8222;Es ist gerade viel, ich darf müde sein. Einer guten Freundin würde ich raten, gut auf sich aufzupassen. Ich würde ihr raten, sich Unterstützung zu suchen und Dinge zu tun, die ihr Freude machen.&#8220;</p>
<p>Und genau das habe ich getan: Ich habe mit einer Kollegin telefoniert, mir ein gutes Gespräch mit ihr gegönnt, ich habe mich früh ins Bett gelegt, ich habe mich ausgeruht. Ich habe wieder mit meiner eigenen Meditation gesessen, in der es nur darum geht, mit mir zu sein. Und alles von Moment zu Moment wahrzunehmen. Ich folgte nicht länger irgendeinem Programm.</p>
<p>Ich bin auch Laufen gegangen – weil es mir gut tut und mir Freude bereitet, nicht um etwas zu erreichen.</p>
<h2>An meinem Alltag hat sich seitdem gar nichts verändert, aber der Schalter in meinem Kopf hat sich wieder umgelegt.</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn Du auch diese Falle kennst und Selbstoptimierung eintauschen magst und wieder (oder erstmals) liebevoll auf Dich schauen magst, bin ich gerne die Unterstützung an Deiner Seite.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlichst</p>
<p><span style="font-family: 'Butterfly Kids'; font-weight: normal; font-size: xx-large;"><em>Silke Steinke</em></span></p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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